26.01.2018, 10:39 Uhr

Handwerk braucht ein neues Selbstverständnis

Handwerk: Studienpräsentation in Hopfgarten. (Foto: Netzwerk Handwerk)
HOPFGARTEN. Handwerkstechniken und -Traditionen sind seit 2006 als immaterielles UNESCO-Kulturerbe eingestuft. Doch wie ist der Stellenwert des Handwerks in der Realität? Das ist das Kernthema eines spannenden Vortrages mit anschließender Diskussion, zu dem der Verein Netzwerk Handwerk am Donnerstag, 15. 2., 19.30 Uhr,in die Salvena Hopfgarten lädt (Eintritt frei). Referentin ist die UNESCO-Studienautorin Heidrun Bichler-Ripfel.

Die UNESCO-Studie "Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe und Wirtschaftsfaktor in Österreich" ist die erste umfassende Erhebung zum Status des traditionellen Handwerks in Österreich. Dabei wurden nicht nur die historischen Aspekte des Handwerks beleuchtet, sondern auch der Stellenwert des Handwerks in der Gegenwart und vor allem die Herausforderungen in der Zukunft.

Negativen Tendenzen entgegenwirken

„Traditionelles Handwerk in Österreich braucht ein neues Selbstverständnis und mehr öffentliches Bewusstsein für seinen gesellschaftlichen Wert, um erhalten zu bleiben. Ganze Berufszweige und das damit verbundene Wissen und Können sind vom Aussterben bedroht: Es ist Zeit, diesen negativen Tendenzen entgegen zu wirken. Nicht nur als nachhaltige Antwort auf die Massenproduktion globaler Märkte und überbordenden Konsum, sondern auch im Hinblick auf ein sinnvolles und aussichtsreiches Ausbildungs- und Berufsangebot für kommende Generationen“, sind die Autoren überzeugt.
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