30.10.2017, 16:37 Uhr

Nachfolger im Chefsessel

Bernhard Baumgartner (2.v. r.) mit Klaus Felderer (Sparkasse Kufstein), Josef Stöckl jun., Pepi Stöckl (Sport 2000 Stöckl), Franz Stöckl (Sparkasse Kitzbühel), Klaus Lackner (Obmann Wirtschaftskammer Kitzbühel), Martin Hirner (Obmann Wirtschaftskammer Kufstein) und Nikolaus Heuberger (Sparkasse Kitzbühel, v. l. n. r). (Foto: Sparkasse)

Zwischen Tradition und Innovation; Generationswechsel an der Spitze von Familienbetrieben braucht Zeit und birgt hohes Konfliktpotenzial

BEZIRK KITZBÜHEL/KUFSTEIN (red.). In vielen Familienunternehmen der Region steht in den nächsten Jahren ein Generationswechsel an. Wie die Übergabe der Führungsrolle erfolgreich gemeistert werden kann war Thema einer Unternehmerveranstaltung von Wirtschaftskammer und Sparkasse Kitzbühel. Bernhard Baumgartner, Harvardabsolvent und Experte für Familienunternehmen, zeigte die Hürden auf, die einen Betrieb schnell zu Sturz bringen können. Steuerliche und rechtliche Lösungen sowie emotionale Vorbereitung sind wichtig. "Der Betrieb, der jahrzehntelang aufgebaut wurde, ist für viele Chefs das Lebenswerk. Wenn der Junior dann alles umkrempeln möchte, krachen zwei Generationen aufeinander. Das ergibt jede Menge Zündstoff, die auf die gesamte Familie ausstrahlen“, so Baumgartner. Der Generationswechsel ist ein mehrjähriges Projekt, das frühzeitig gestartet werden soll.
Sporthändler Pepi Stöckl und Sohn Josef berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen beim Wechsel im Chef-Sessel. 130 Unternehmer und deren Nachfolger aus den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erhielten bei diesem Infoabend viele nützliche Tipps.
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