09.09.2014, 00:00 Uhr

Obermoser brachte „NoVa-Ungerechtigkeit“ vors Höchstgericht

KITZBÜHEL (red.). Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) muss sich derzeit auf Betreiben des Steuerberaters Thomas Obermoser mit der bestehenden NoVa-Regelung befassen: Weil private Autoverkäufer ins Ausland im Gegensatz zu Unternehmen keine Rückerstattung erhalten, ging der Kitzbüheler vors Höchstgericht – mit guten Chancen.
Der Präzedenzfall liegt im Jahr 2007 zurück. „Private Autoverkäufer werden im Gegensatz zu Unternehmern diskriminiert.“ Obermsoer brachte über seinen Salzburger Anwalt Klage beim Verfassungsgerichtshof ein, der nun das Gesetz prüft. Bereits zum zweiten Mal auf Drängen des Kitzbühelers.
„Ich gehe davon aus, dass das NoVa-Gesetz bald geändert wird und die NoVa auch Privaten vergütet wird“, ist der Steuerberater überzeugt. Ein Ende der Prüfung solle im Frühjahr erfolgen, bestätigte VfGH-Sprecher Christian Neuwirth.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.