18.12.2017, 16:49 Uhr

SaltProX-Gerät lässt Mukoviszidose-Patientin aufatmen

Mukoviszidosepatientin Lena Lill verwendet täglich das SaltProX zur Inhalation. (Foto: KLAFS)

KLAFS erleichtert erkrankter Lena Lill mit neuer Entwicklung das Leben

HOPFGARTEN (jos). Die 17-jährige Lena Lill ist seit ihrer Geburt an Mukoviszidose erkrankt. Inhalationen und andere medizinische Therapien gehören deshalb für sie zum Alltag. Doch noch keine Anwendung hatte bei ihr schon nach kurzer Zeit so eine tiefgreifende Wirkung wie das SaltProX-Gerät von KLAFS, das Lena Lill seit einiger Zeit täglich nutzt.
Evelyn Lill, Vorsitzende der Mukoviszidose Regionalgruppe Saar-Pfalz und Lenas Mutter, ist zunächst skeptisch, als sie Informationen über eine neue Möglichkeit erhält: die Inhalation von besonders feinem und deshalb auch besonders lungengängigem Trockensalz mit Hilfe von SaltProX . „Hellhörig bin ich allerdings geworden, als ich von den Forschungserkenntnissen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Tübingen erfahren habe“, erinnert sich Evelyn Lill zurück.

Verbesserung ohne Nebenwirkungen

Denn der kürzlich verstorbene Dr. Joachim Riethmüller behandelte Kinder und Jugendliche mit Mukoviszidose schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit der Microsalt-Anwendung. Nach fünf Tagen aufeinanderfolgender Therapie hat sich bei Dr. Riethmüllers PatientInnen nicht nur die Schleimlösung in den Bronchien deutlich erhöht, sondern es haben sich auch die Lungenfunktionsparameter merklich verbessert – und das ganz ohne Nebenwirkungen. Auch bei Lena Lill hat die Behandlung mit dem SaltProX-Gerät eine sehr starke Sekrektlösung im gesamten Bronchialsystem zur Folge gehabt.

Kleines Gerät, große Wirkung

Beim Einatmen verteilen sich die feinen Salzpartikel über das gesamte Atemwegssystem und können hier schleimlösend wirken. Microsalt empfiehlt sich deshalb besonders bei Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis, Mukoviszidose oder chronischen Lungenerkrankungen.
„Die Anwendung ist so einfach wie komfortabel. Ich stelle das Gerät zum Beispiel nachts auf das Fensterbrett über meinem Bett, so dass ich während des Schlafens den Trockensalznebel inhaliere“, erzählt Lena.
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