24.01.2018, 11:48 Uhr

Schnee von gestern ist die Zukunft

Der "Altschnee" wird nach der Saison abgedeckt und im Herbst wieder auf die Pisten aufgebracht. (Foto: Steinbacher)

Schneedepots in Kitzbühel: selbst bei größter Hitze sorgt Steinbacher dafür, dass der Schnee im Depot nicht schmilzt.

KITZBÜHEL/ERPFENDORF (niko). Damit Skigebiete unterhalb von Gletscherregionen Schneesicherheit bieten können, setzen sie immer mehr auf die Methode des Snowfarming. Sprich: Schnee aus der Vorsaison zu sammeln und zu konservieren. Auch die Bergbahn AG Kitzbühel nutzt Schneedepots für einen sicheren Saisonauftakt.

Als lösungsorientierter Partner hat Dämmstoff-Profi Steinbacher speziell für die Dämmung des Depots eine flexible Polyethylen-Matte mit verschiedenen Kaschierungen entwickelt. Das Ergebnis: minimale Schneeverluste: „Nur 15 bis 18 % des Schnees sind geschwunden, und das bei diesem sehr heißen Sommer“, betont Steinbacher-GF Roland Hebbel.


Know-how von Steinbacher

In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Rothbacher aus Zell am See und der Bergbahn AG Kitzbühel wurde ein Temperatur-Monitoring installiert, um die physikalischen Abläufe in den einzelnen Schichten besser zu verstehen. Zusätzlich wurde mittels Zeitrafferkamera und GPS-Tracking der Schneeschwund dokumentiert. „Steinbacher hat uns während des gesamten Projektes unterstützt: von der Beratung über den Aufbau des Depots und die Entwicklung der Matten bis hin zur Installation der Schnee- und Temperatursensoren“, berichtet BAG-Betriebsleiter Andreas Hochwimmer.

Durch diese effiziente und nachhaltige Lagerungsmethode muss weniger Schnee mit Kanonen künstlich erzeugt werden, was Energie und Wasser spart.
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