30.09.2017, 12:55 Uhr

Snow Card Tirol doch noch mit Fieberbrunn, aber ohne Skicircus

Nun ohne Fieberbrunn 91 Partner. (Foto: Snow Card)

Nach Ausstieg nun doch Einigung erzielt; Fieberbrunn bleibt im Kartenverbund

FIEBERBRUNN/BEZIRK (niko). Die Snow Card Tirol ist der größte Skigebietsverbund weltweit (über 90 Skigebiete, über 4.000 km PIste, über 1.100 Liftanlagen – ein Saisonpass).

Aus der Taufe gehoben in der Saison 2009/10, feiert die über die Snow Card Tirol nächstes Jahr bereits ihr zehnjähriges Bestehen.

In der letzten September-Woche überraschten die Bergbahnen Fieberbrunn mit der Information über ihren Ausstieg aus der Snow Card Tirol – wir berichteten.
So kurz vor Saisonbeginn – in einigen Verkaufsstellen startete bereits der Verkauf, gültig ist die Karte ab 1. Oktober – war dies aus vertragsrechtlichen Gründen jedoch nicht möglich. Auch dieser Umstand überzeugte die Bergbahnen Fieberbrunn, und sehr rasch konnte ihr Verbleib im Snow Card-Verbund bestätigt werden. Fieberbrunn bleibt also weiterhin ein Partnergebiet der Snow Card. Hansjörg Kogler, Vorsitzender der Snow Card Tirol und Geschäftsführer der Bergbahnen Westendorf, ist erfreut über die schnelle Klärung: „Damit ist die Grundidee der Snow Card Tirol, eine Großraumskikarte für das ganze Land zu sein, wieder gegeben.“

In Saalbach, Hinterglemm und Leogang ist die Snow Card Tirol nicht gültig. "Diese Skigebiete des Salzburger Raums waren nie Mitglieder der Snow Card Tirol und konnten letzten Winter unverbindlicher Weise aus Kulanz mitgenutzt werden", so Kogler.

"Unser Ansuchen auf Gültigkeit der Snow-Card-Tirol im gesamten Skicircus wurde 2015 abgelehnt. Seither haben wir versucht eine Lösung im Sinne unserer Kunden zu erreichen. Das ist uns nicht gelungen. Eine Grenze für Besitzer der Tirol-Snow-Card im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zu errichten war nie unser Ziel. Wir sehen die Nutzung der Karte beschränkt auf den Fieberbrunner Teil des Skicircus nicht als Einigung, sondern als einmaligen Kompromiss für die Wintersaison 2017/18", erklärt BB-Fieberbrunn-GF Toni Niederwieser dazu.
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