16.01.2018, 13:39 Uhr

Sportveranstaltungen ja, Alpenballermann nein

Georg Kaltschmid, Landtagskandidat der Grünen spricht sich für eine Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus aus. (Foto: Grüne)
KITZBÜHEL (jos). Tausende Sportbegeisterte werden kommendes Wochenende in Kitzbühel zum winterlichen Highlight des Jahres erwartet.
„Um den Tiroler Tourismus zukunftsfit zu halten, braucht es ein Umdenken. Weg vom Streben nach immer noch mehr Gästen auf Kosten von Natur, BewohnerInnen, Arbeitskräften und WirtInnen“, so Georg Kaltschmid, Landtagskandidat der Grünen.
Er begrüßt das jährlich wiederkehrende Ereignis, das eines der Umsatzstärksten in der Region darstellt, Arbeitsplätze sichert und notwendige Investitionen im Tourismus ermöglicht. „Sportliche Großereignisse wie in Kitzbühel sind ein Gewinn für die Region, bergen aber noch viel ungenutztes Potential, das wir dringend ausschöpfen sollten“, so Kaltschmid. Dabei ist ihm der Fokus auf die Ortsansässigen ein wichtiges Anliegen. „Ich kann die wachsende Ablehnung unsere GemeindebürgerInnen gegenüber dem Tourismus nachvollziehen. Stau, erhöhte Grundstückspreise, Abfallprobleme, unerschwingliche Skipässe, Lärm, hier kommen viele belastende Faktoren zusammen“, so Kaltschmid. „Wir haben kein Auslastungs- sondern ein Wertschöpfungsproblem“, betont der Hotelier aus Walchsee. „Die Verantwortlichen im Tourismus müssen sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst werden. Tirol soll für alle gleichermaßen attraktiv bleiben, BesucherInnen wie BewohnerInnen“, ist Kaltschmid überzeugt.
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