13.06.2018, 15:21 Uhr

Steinbacher Dämmstoffe: Umsatz auf Allzeithoch

Geschäftsführer Roland Hebbel und Ute Steinbacher. (Foto: Steinbacher)

Erstmals in der Firmengeschichte verbucht der Dämmstoff-Spezialist Steinbacher einen 100-Millionen-Euro-Umsatz.



ERPFENDORF (niko). Die strategische Übernahme in Deutschland zeigt ihre Wirkung: Erstmals erreicht die Steinbacher Unternehmensgruppe einen Umsatz von über 100 Millionen Euro. „Unsere aktuellen Geschäftszahlen bestätigen uns darin, gute und sinnvolle Entscheidungen getroffen zu haben und auf dem richtigen Weg zu sein. Nachhaltige Investitionen in die Standorte machen sich bezahlt“, betont Steinbacher-Geschäftsführer  Roland Hebbel.

Servicequalität gesteigert

Insgesamt 480 MitarbeiterInnen haben an den drei Standorten in Deutschland, Polen und Erpfendorf nahezu eine Million m3 Dämmstoffe produziert und europaweit ausgeliefert. Die Exportquote bleibt bei einem Umsatzanteil von 45 – 50 %. Das Investitionsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Produktionsstandorte betrug 4,6 Mio. Euro, wobei der Löwenanteil davon für den Bau des neuen Dienstleistungszentrums und für die Infrastruktur am Hauptstandort in Erpfendorf aufgewendet wurde. Nach der Fertigstellung werden hier Maschinenbauer, Schlosser und Elektriker zusammenarbeiten – ebenso wurden die Staplerwartung, das Ersatzteilelager, Büros sowie diverse Serviceräume eingerichtet. „Mit unserem Dienstleistungszentrum verbessern wir interne Abläufe an unserem Standort, bündeln Kräfte und schaffen mehr Platz für die Zukunft“, so Hebbel.

Ausblick in die Zukunft

Seinem Erfolgskurs bleibt Steinbacher auch im neuen Geschäftsjahr treu. Mit Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen werden die hohen Qualitätsstandards gesichert. Ziel ist es außerdem, das Innovationsmanagement zu fördern sowie die Firmenstandorte wirksamer zu vernetzen. Weitere Investitionen in Nachhaltigkeit und die Steigerung der Energieeffizienz stehen ebenfalls ganz oben auf der Agenda. „Wir wollen das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Schlagkraft unserer drei Standorte stärken. Doch der Kopf des Unternehmens ist und bleibt in Erpfendorf“, erläutert Ute Steinbacher.
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