10 Jahre Bischof Dr. Alois Schwarz

Zehnjähriges Jubiläum für Bischof Schwarz
Die Diözese Gurk feiert das zehnjährige Amtsjubiläum von Bischof Alois Schwarz. Sein größtes Anliegen bleibt die Seelsorge, eine neue Kirche ist für ihn tägliche Herausforderung. Politisch bezog Schwarz oft klare Position.
Schwarz ist begeisterter Wahlkärntner
Am 23. Juni 2001 ist Alois Schwarz, der 65. Bischof von Gurk, in sein Amt eingeführt worden. Längst ist aus dem 58 Jahre alten Niederösterreicher ein begeisterter Wahlkärntner geworden.
Für den Bauernsohn aus Niederösterreich ist Kärnten längst weit mehr, als nur Wahlheimat: "Die Seen sind wie die blauen Augen des Landes, dann die Täler, am Horizont die Berge, eine sehr schöne Landschaft. Ich liebe dieses Land und freue mich, dass ich hier arbeiten darf."
"Seelsorge lebt vom Dialog"
Das größte Anliegen des Bischofs ist und bleibt die Seelsorge. Bischof Schwarz ist bekannt dafür, dass er auf die Gläubigen zugeht: "Die Freude und Sorge der Menschen sollte auch einen Widerhall in der Kirche finden. Seelsorge lebt vom Dialog, nicht durch verkünden von oben herab, sondern davon, in Augenhöhe mit den Menschen zu gehen."
Ortstafelfrage: Appell für ein Miteinander
Politisch ist Bischof Schwarz stets korrekt, obwohl er stets klare Position bezieht, etwa zur Ortstafelfrage: "Meine Aufgabe ist es, dass die Menschen in ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt geachtet werden und einander achten und schätzen. Hier hilft die Kirche Unversöhntes zu versöhnen."
Für mehr "Ethik in der Wirtschaft"
Engagement zeigt der Bischof auch bei wirtschaftlichen Themen. Die "Kärnten-Erklärung" für den arbeitsfreien Sonntag ist ein Beispiel dafür, ein weiteres ist der noch junge Diskussionskreis mit Führungskräften zum Thema "Verantwortung zeigen".
Schwarz tritt für "Ethik in der Wirtschaft" ein, ein Schlagwort das für Unternehmertum mit mehr Herz steht: "Nicht das meiste Geld ist der Erfolg, sondern die zufriedenen Mitarbeiter."
Bei der Wirtschaft sei immer das Tempo Thema. Schwarz: "Das Tempo ist das Eine, das Andere ist der Hausverstand. Die Dinge, die mit dem Hausverstand nicht zu erklären sind, werden langfristig nicht halten."
Für Privates bleibt dem Bischof wenig Zeit, diese verbringt er am liebsten mit lesen und wandern. Die Natur ist ihm Kraftquell, das Schritt-Tempo liebt er. Manch bedrängende Situation könne er beim Gehen "loswerden", um dann "seelisch stark da zu sein."
Stärke braucht der Bischof, denn die tausendfache Abkehr der Gläubigen, eine Austrittswelle nach den Missbrauchsskandalen in der Kirche, hat die Diözese geschwächt.
Jetzt brauche es in der Kirche Veränderung, sagt Bischof Schwarz: "Wir müssen uns neu positionieren, als soziales Netzwerk von Menschen, denen es um das Leben geht. Wir müssen klarer sagen, wofür wir stehen. Ich träume davon, dass diejenigen mehr werden, die sagen 'Mit dieser Kirche gehen wir'."
"Ich bin vom Gebet der Menschen getragen"
Nach zehn Jahren im Amt sind für Schwarz längst noch nicht alle Träume verwirklicht. Als 65. Bischof der Diözese Gurk lebe er seine Berufung: "Ich gehe aus der Ruhe des Gebetes in den Tag hinein. Ich weiß, viele Menschen in diesem Land beten für mich als Bischof. Ich bin täglich vom Gebet der Menschen getragen, sonst hätte ich die Kraft nicht."

Wann: 10.06.2011 ganztags Wo: Klagenfurt, Klagenfurt am Wörthersee auf Karte anzeigen
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