Mehr Sicherheit für Straße und Schiene
Bahn-Unterführung in Pörtschach

In Pörtschach am Wörthersee wird im Bereich des Yachthafens die Eisenbahnkreuzung aufgelassen und durch eine Unterführung ersetzt
  • In Pörtschach am Wörthersee wird im Bereich des Yachthafens die Eisenbahnkreuzung aufgelassen und durch eine Unterführung ersetzt
  • Foto: ÖBB
  • hochgeladen von Nicole Fischer

Die Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen haben oberste Priorität, deshalb wird von Seiten der ÖBB in Zusammenarbeit mit Bund und Land auch ständig an der Reduzierung an von Eisenbahnkreuzungen gearbeitet. 

Jährlich nimmt die ÖBB dafür rund 20 Millionen Euro in die Hand. In Pörtschach am Wörthersee wird im Bereich des Yachthafens die Eisenbahnkreuzung aufgelassen und durch eine Unterführung für den Straßenverkehr sowie eine zusätzliche, kleinere Unterführung für Radfahrer und Fußgänger ersetzt. Neben den Arbeiten im unmittelbaren Gleisbereich soll eine Reihe von begleitenden Straßenbaumaßnahmen erfolgen. Ziel ist es die Linienführung der B83 Kärntner Straße zu optimieren und die nördlich und südlich gelegene Gemeindestraße neu einzubinden. Der Radweg soll die Bahnstrecke mittels Unterführung queren und anschließend wieder in das bestehende Straßennetz eingebunden werden. Dadurch wird die Sicherheit maßgeblich erhöht. 

Kosten und Umsetzung

Die Errichtungskosten belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag und werden von der ÖBB und dem Land Kärnten getragen. "Unser Ziel als ÖBB ist es, niveaugleiche Bahnübergänge laufend zu reduzieren. Mit dieser Unterführung werden wir der räumlichen Trennung von Straße und Schiene wieder einen Schritt näher kommen", so Franz Bauer, Vorstandsdirektor ÖBB Infrastruktur AG. "Mit der Unterführungen der Bahnstrecke entschärfen wir ein Nadelöhr auf der B83 Kärntner Straße, das für Probleme im Alltagsverkehr sorgt. Gerade in diesen Zeit mit einer solchen Millionen-Investition für öffentliche Bauaufträge zu sorgen, ist aber auch ein wichtiges Signal an die regionale Wirtschaft", ergänzt Landesrat Martin Gruber. Die Detail- bzw. Einreichpläne werden jetzt Schritt für Schritt fertiggestellt. Die Hauptarbeiten sollen im Jahr 2022 beginnen. Das Bauende ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Damit gehören auch die Wartezeiten an geschlossenen Schranken der Vergangenheit an und garantieren ein rasches und sicheres Vorankommen auf Kärntens Straßen.

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