Kooperation
Ferlach schließt freundschaftliche Partnerschaft mit China

Ervin Hukarevic unterzeichnete eine Absichtserklärung für eine freundschaftliche Beziehung mit China
  • Ervin Hukarevic unterzeichnete eine Absichtserklärung für eine freundschaftliche Beziehung mit China
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Ferlach und Jieyang gehen freundschaftliche Beziehung ein. Städtepartnerschaft steht im Raum.

FERLACH. Ervin Hukarevic, Landesgeschäftsführer des Verbandes der Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnen (GVV) und Stadtrat von Ferlach, war im Auftrag von Bürgermeister Ingo Appé mit einer Delegation auf Chinareise. Besucht wurden Wirtschaftskongresse, bei denen sich europäische Unternehmen vorstellten.
Von 21. bis 29. September war er zuerst im Osten unterwegs und knüpfte dann wertvolle Kontakte im Süden. Genauer gesagt mit der Altstadt Rongcheng der Stadt Jieyang in der südchinesischen Provinz Guangdong. Hier kam es auch zur Einigung über die Unterzeichnung einer Absichtserklärung.

Zusammenarbeit möglich

Hukarevic stellte Kärnten, mit Fokus auf Ferlach, als Standort vor. "Die Kongress-Teilnehmer aus China zeigten großes Interesse an Ferlach", freut sich der Stadtrat. Vor allem im Bereich Trinkwasser möchte man in Jieyang intensiv arbeiten.
Als Vertreter der Stadtgemeinde hat Hukarevic in weiterer Folge eine Absichtserklärung unterschrieben – zur Entwicklung einer freundschaftlichen Beziehung.

Gegenbesuch geplant

Als nächster Schritt soll ein Gegenbesuch in der Stadtgemeinde Ferlach folgen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest, man will dies aber mit einem kulturellen Ereignis verbinden. "Da steht nächstes Jahr ja einiges an, wie '90 Jahre Ferlach', Faschingsumzug uvm.", informiert Hukarevic.

Städtepartnerschaft im Raum

"Langfristig kann daraus eine Städtepartnerschaft entstehen", sagt der Stadtrat. Weitere Schritte werden nach dem Gegenbesuch, den man zuerst abwarten will, in Angriff genommen. Diese Entscheidung obliegt dann dem Gemeinderat. In Ferlach wird die Städtepartnerschaft bereits mit zwei Gemeinden gelebt: Tržič und Sponheim. Eine weitere mit China bringt viele Vorteile für die ganze Region: Hauptsächlich im Tourismus, aber auch wirtschaftlich, kulturell und sportlich sind solche Kontakte von Vorteil. "Wir hoffen beispielsweise auf Unternehmen, die sich in Ferlach ansiedeln", so Hukarevic.

Verkauf heimischer Produkte

In Jieyang gibt es bereits die Metal Eco City – eine Ansiedlung von deutschen Unternehmen für den Einstieg in den chinesischen Markt. Hier Fuß zu fassen, wäre ein Erfolg für Ferlach und Kärnten. "Wir können uns weiters auch einen Online-Vertrieb heimischer Produkte vorstellen", ergänzt Hukarevic. Ziel ist es, Unternehmer aus China umzusiedeln, Investoren zu finden und mit dem chinesischen Markt zu kooperieren.

Zur Sache: 

Ervin Hukarevic unterschrieb als Bevollmächtigter der Stadt Ferlach eine Absichtserklärung zur Entwicklung einer freundschaftlichen Beziehung.
Zwischen: der Altstadt Rongcheng der Stadt Jieyang in Guangdong, Volksrepublik China, und Ferlach
Darum geht es: die Zusammenarbeit zu fördern sowie den freundschaftlichen Austausch zwischen den Völkern
In folgenden Bereichen: Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Technik, Kultur, Bildung, Sport, Gesundheit, Personal
Regelmäßiger Kontakt ist der nächste Schritt.
Ein Gegenbesuch in Ferlach wird bereits geplant.
Ziel: Dies soll zu gemeinsamer Prosperität und Entwicklung beitragen.
Für eine weitere Städtepartnerschaft könnte dies der erste Schritt sein.
Die Absichtserklärung wurde Ende September unterzeichnet.

Was sonst noch in Ferlach passiert:

  • Smart VitAALity: Ein Projekt der FH Kärnten, dessen Fokus auf den Einsatz von Smart Living Technologien im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden gelegt wird, soll digital zur besseren Reflexion über den eigenen Gesundheitszustand beitragen. Auch Pensionisten aus Ferlach haben sich zwei Jahre lang mit Tablets begleiten lassen. Unternehmer konnten dadurch Produkte entwickeln, welche in der 24-Stunden-Betreuung noch fehlen.
  • Gesunde Ernährung:Im Jugendzentrum Ferlach findet mittwochs ab 7 Uhr ein Frühstück für Kinder und Jugendliche statt. Verwendet werden nachhaltige Lebensmittel, die in Supermärkten nicht mehr verkauft werden.
Autor:

Sabrina Strutzmann aus Klagenfurt

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