Versteckte Glutnester
Feuerwehren waren stundenlang im Löscheinsatz
- Das Haus wurde stark beschädigt.
- Foto: Freiwillige Feuerwehr Köttmannsdorf
- hochgeladen von Evelyn Wanz
Wie berichtet, kam es am gestrigen Montag zu einem Brand eines Wohnhauses in der Gemeinde Köttmannsdorf. Der Brand stellte die Wehren vor eine Herausforderung, da sich das Auffinden der Glutnester schwierig gestaltete. Erst nach stundenlangem Einsatz konnte "Brand aus" gegeben werden.
TSCHACHORITSCH. Der Hausbesitzer versuchte noch, die Flammen mit einem Mantel zu ersticken - leider ohne Erfolg. Erst die Feuerwehren Köttmannsdorf, Wurdach, Wellersdorf, Maria Rain, Kirschentheuer, Ferlach und Feistritz/Rosental mit insgesamt 60 Einsatzkräften konnten den Brand zunächst löschen.
Flammen fachten wieder auf
Aufgrund der Brandausbreitung in der sehr komplexen Dachkonstruktion - und den damit verbundenen aufwändigen Arbeiten - mussten nach neun Stunden auch die Feuerwehr Kappel an der Drau und die Feuerwehr Ludmannsdorf zur Unterstützung der bereits tätigen Atemschutztrupps nachalarmiert werden.
Versteckte Glutnester
Das Hauptproblem bestand aufgrund der baulichen Gegebenheiten im Auffinden der Glutnester und der damit verbundenen Gefahrenstellen. Die Atemschutztrupps befanden sich bis in die frühen Morgenstunden durchgehend im Einsatz und die Nachlöscharbeiten wurden bis zum "Brand aus" um 13.00 Uhr am Dienstag durchgeführt.
Kontrollgänge geplant
Aus aktueller Sicht sind von Seiten der Feuerwehr Köttmannsdorf in den nächsten Stunden immer wiederkehrende Kontrollgänge geplant. Daher wurde aus Sicherheitsgründen die Wasserversorgung im Bereich der Einsatzstelle aufrechterhalten.
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