Bergrettung
Freiwillige Helfer im Einsatz

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Etwa 50 Bergretter umfasst die Ortstselle Ferlach umfasst etwa 50 Bergretter. Alle sind ehrenamtlich im Einsatz. Das Einsatzgebiet umfasst 308 Quadratkilometer. 

FERLACH. "Die Einsätze unserer Ortsstelle sind sehr vielfältig", sagt Ortsstellenleiter Erwin Oraze. Jährlich werden die Bergretter zu etwa 25 Einsätzen gerufen. Schwerpunkte sind vor allem die gebirgigen Regionen in den Karawanken. So gibt es oftmals Einsätze in der Koschuta, der Vertatscha oder in der Hochstuhl-Region. Einsätze finden nicht nur auf den Bergen statt, sondern in jedem unwegsamen Gelände. Oft werden die Kameraden zu Einsätzen von Suchaktionen oder Schluchtbergungen gerufen. 

Bisher ist es ruhig

"Die Wintersaison läuft bisher sehr ruhig ab", so Oraze. Aufgrund der wenigen Schneemengen sind noch nicht viel Tourenskigeher und Skifahrer in den Bergen unterwegs. Die häufigsten Einsätze sind: Bergungen nach Verletzungen und Suchaktionen. "Eine starke Zunahme verzeichnen Einsätze nach Forstunfällen", informiert der Ortsstellenleiter. Zwei Einsatzfahrzeuge stehen den Kameraden zu Verfügung. Weiters hat jeder Retter ein Einsatzfunkgerät bei sich zuhause um schnelle reagieren zu können. 

Aufnahme nur für Bergsteiger

Um Team der Bergrettung zu werden muss man bereits ein erfahrener Bergsteiger sein. Diese werden dann für Rettungsaktivitäten zusätzlich ausgebildet. Ebenso gibt es auch eine Fels- und Eisausbildung. "Weiters finden dann laufend Schulungen, medizinische Vorträge sowie Übungen statt", sagt Oraze. Jährlich gibt es eine große Sommer- und eine Winterübung. 

Vorsicht und Rücksicht

Für Skifahrer und auch Tourengehern hat der Ortsstellenleiter einen wichtigen Rat: "Vorsicht und Rücksicht." Rücksichtig sollen vor allem Skifahrer miteinander umgehen. Vorsicht gilt bei Tourenskigehen. "Bei schlechten Bedingungen oder erhöhter Lawinengefahr ist es nicht ratsam, eine schwierige Route auszuwählen", betont Oraze. Denn, man bringt sich nicht nur selbst in Lebensgefahr sondern auch die Einsatzkräfte.

Freistellung für Einsätze

Da die Kameraden ehrenamtlich und unentgeltlich Leben retten, sind die meisten natürlich berufstätig. "Kommt es zu einem Einsatz während der Dienstzeit, gibt es nicht immer eine Freistellung", sagt Oraze. Viele müssen hierfür Urlaubstage aufbrauchen. Oraze sieht hier noch eine Schwachstelle im System und hofft auf Besserung. 
In Erinnerung geblieben sind dem Ortststellenleiter zahlreiche Einsätze – tragische wie auch lustige: "Das Schönste ist, wenn Leute nach einer Rettung nochmal Kontakt aufnehmen und sich bedanken."

Zur Sache: 

Bergrettungsdienst der Ortsstelle Ferlach
Einsatzgebiet: 308 km2
Ortsstellenleiter: Erwin Oraze

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