FPÖ-Darmann/Dieringer
"Geplante Absetzung der Grafensteiner Schuldirektorin stoppen"

In Grafenstein hat der Gemeinderat einstimmig die Entlassung aus dem Minderheitenschulsprengel beantragt.
  • In Grafenstein hat der Gemeinderat einstimmig die Entlassung aus dem Minderheitenschulsprengel beantragt.
  • Foto: pixabay/Symbolfoto
  • hochgeladen von Sabrina Strutzmann

FPÖ-Obmann Gernot Darmann und FPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Dieringer-Granza fordern:  "Landeshauptmann Peter Kaiser darf einstimmigen Protest der Gemeinde nicht ignorieren – Praxisfremde Regelungen überarbeiten."

GRAFENSTEIN.  „Einer Direktorin, welche die Volksschule Grafenstein seit Jahren erfolgreich und zur Zufriedenheit aller führt, soll ab Herbst ein jüngerer Kollege vorgesetzt werden. Dies nur deshalb, weil dieser Kandidat über bessere Slowenisch-Kenntnisse verfügt.", so FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann. Darmann kritisiert, dass nicht beachtet wird,  dass die derzeitige Direktorin auf anderen Gebieten, die für die Leitung einer Schule essenziell sind, bei weitem bessere Qualifikationen vorweisen kann. "Praxisfremde gesetzliche Regelungen, welche die Bildungsdirektion in Widerspruch zur einhelligen Meinung in der Gemeinde umsetzt, schaffen diese massiv zu kritisierende Diskriminierung“, erklärt Gernot Darmann.
Der FPÖ-Chef fordert den zuständigen Bildungsreferenten Peter Kaiser auf, für die Volksschule Grafenstein eine mehrheitsfähige Lösung zu finden: „Wenn alle Parteien in der Gemeinde Grafenstein gegen die geplante Absetzung der Schuldirektorin protestieren, darf nicht Ideologie die Vernunft schlagen."

"Keine Slowenisch-Kenntnisse sollten kein Ausschließgrund sein" 

Die FPÖ habe immer davor gewarnt, die Leitung jeder Schule im Minderheitenschulsprengel von Slowenisch-Kenntnissen abhängig zu machen. „Das kann eines von vielen Kriterien sein, aber sicherlich kein Ausschließungsgrund“, so Darmann. 
FPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Dieringer-Granza bedauert, dass SPÖ und ÖVP trotz Warnungen die gesetzlichen Regelungen beschlossen haben, welche die Misere in Grafenstein hervorrufen. Darmann und Dieringer fordern den Landeshauptmann auf, dafür zu sorgen, dass fehlende Slowenisch-Kenntnisse kein Ausschließungsgrund sind.

Kaiser: "Überzogene Vorgehensweise"

Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser (SPÖ) spricht von einem anachronistischen Antrag. „Ich halte davon überhaupt nichts. Ich glaube, dass man auch wissen sollte, das Volksgruppenfragen in dem konkreten Fall auch Bundessache sind und ich glaube, dass hier eine überzogenen Vorgehensweise gewählt wurde“, sagte Kaiser.

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