Wiederbelebung
Go-Mobil-Gründer stiftet Defi

Erster privater "Defi": Ambrozy, Goritschnig und Bgm. Herbert Gaggl mit Mitarbeitern des Roten Kreuzes
  • Erster privater "Defi": Ambrozy, Goritschnig und Bgm. Herbert Gaggl mit Mitarbeitern des Roten Kreuzes
  • Foto: Strutzmann
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Maximilian Goritschnig stiftet als erste Privatperson einen Defibrillator. Angebracht an seinem Haus – für die ganze Nachbarschaft. 

MOOSBURG.  Ein "Defi" kann im Notfall Leben retten. Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Wenn in den ersten drei Minuten ein Defibrillator und Herzdruckmassage angewendet werden, liegt die Überlebenschance von Patienten bei 75 Prozent.
Maximilian Goritschnig, Geschäftsführer von Go-Mobil spendet als erste Privatperson eine Defi-Säule: "Ich stifte einen Defribilator und bringe ihn für meine nähere und weitere Nachbarschaft an der Außenseite meines Hauses an."
Laut Angabe der Lieferfirma ist das der erste Defi in Österreich, der von einer Privatperson gespendet wird – sonst von Gemeinden. 

Jede Sekunde zählt 

Am 5. Oktober fand die Übergabe mit dem Präsidenten des Roten Kreuzes, Peter Ambrozy vor Ort statt. Goritschnig: „Es ist schon ein eigenartiges Gefühl für viel Geld ein Gerät anzuschaffen in der Hoffnung, es nie gebrauchen zu müssen." 
Man stelle sich dazu z.B. ein Gartengerät vor. Das wäre ja absurd.“ Um dem Ganzen einen logischen Sinn zu stiften stellt er es der Öffentlichkeit zur Verfügung, ebenso in der Hoffnung, dass es niemals gebraucht wird. „Das ist wenigstens logisch. Es ist also ein logisches Absurdum“ sagt Goritschnig. Er hat dem Land Kärnten seine Hilfe zu einer Initiative angeboten, die die flächendeckende Aufstellung von Defibrillatoren zum Ziel hat.
Inwieweit die Organisation Go-Mobil, deren Gründer Goritschnig ist, eine unterstützende, logistische Rolle spielen könnte müsste mit den einzelnen Akteuren in den vielen Go-Mobil-Gemeinden danach noch geprüft werden. 
Ein weiteres Thema ist die Förderrichtlinie des Landes Kärnten, dabei werden derzeit nur Gemeinden als Defi-Anschaffer berücksichtigt. "Es sollten Firmen und Private als Sponsoren mit der ohnehin geringen aber motivierenden Beteiligung der Öffentlichen Hand, ebenfalls mit einbezogen werden", meint Goritschnig. Er betont allerdings, "wenn man einen sozialen Dienst machen möchte sollte es nicht an ein paar nicht erhaltenden Förder-Euros scheitern."

Einschulung verschoben 

Eine praxisnahe Einschulung am Gerät für alle Bürger durch das Rote Kreuz musste aus Corona-Gründen verschoben werden und findet voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt.

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