Hafnersee: Mehr freier Seezugang ist Vorgabe für Arbeitsgruppe

Der Hafnersee bleibt auf alle Fälle in öffentlicher Hand
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

KEUTSCHACH. Heute gab es den angekündigten Runden Tisch in der Causa Hafnersee. Dabei: LH Peter Kaiser, LH-Stv. Gaby Schaunig, LR Rolf Holub, LAbg. Markus Malle (in Vertretung von LR Christian Benger), Gemeindevertreter Keutschachs mit Bgm. Karl Dovjak und Vertreter der Seenimmobiliengesellschaft (SIG) und der Kärntner Beteiligungsverwaltung.

Arbeitsgruppe bildet sich

Gleich zu Beginn stellte Kaiser fest: "Der Hafnersee bleibt in öffentlicher Hand. Anders als dargestellt, hat es nie die Absicht gegeben, den Hafnersee zu verkaufen. Es ging und geht immer nur darum, durch den Verkauf von Teilflächen den vorhandenen Investitionsbedarf am ansässigen Tourismusbetrieb zu decken und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu schützen."
Es hat sich ja bekanntlich kein Interessent im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens gemeldet. Nun wird eine Arbeitsgruppe gebildet - mit Vertretern der SIG und unter Einbeziehung der Keutschacher sowie in Abstimmung mit der Beteiligungsverwaltung. Der Auftrag: Zukunftsszenarien für die touristische Weiterentwicklung des Hafnersees ausarbeiten. 

Vorgaben sind mehr freier Seezugang und Ideen dazu, wie das rund zwölf Hektar große Naturschutzgebiet in öffentlicher Hand bleiben kann. Trotzdem müsse die Arbeitsgruppe die Deckung des Investitionsbedarfs am Tourismusbetrieb im Auge behalten, es gehe schließlich auch um über 50 Arbeitsplätze.

"Garantie" gefordert

Zum Thema meldeten sich auch LR Gerhard Köfer und LAbg. Hartmut Prasch (Team Kärnten) zu Wort. Sie fordern eine "Garantie" für den Erhalt des öffentlichen Zugangs, eine eidesstaatliche Erklärung von Kaiser und Schaunig. Der Tourismusbetrieb am Hafnersee, so Köfer, finanziere sich vor allem durch Camping-Einnahmen. Köfer spricht von 400.000 Euro jährlich nur durch Dauercamper. Sein Vorschlag, da es noch große Wiesenflächen gibt: "Diese Flächen ebenfalls für Camping zu widmen. Die notwendige Infrastruktur - Strom, Wasser und Sanitäranlagen - wäre bereits vorhanden." 

Die Chronologie der Ereignisse in der Causa Hafnersee hier!

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