St. Margareten erhält Nahwärme

Umweltfreundliche Hackschnitzel statt Öl: St. Margareten bekommt nun endlich Nahwärme
  • Umweltfreundliche Hackschnitzel statt Öl: St. Margareten bekommt nun endlich Nahwärme
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ST. MARGARETEN (vp). Seit Jahren diskutiert man in St. Margareten, wie die Abkehr von fossilen Brennstoffen zu schaffen wäre. In letzter Zeit ging die Idee immer in die Richtung, dass die Gemeinde selbst ein Heizwerk errichten und betreiben würde. Doch jetzt ist alles anders, dafür aber konkret: Die Firma Glock Energie wird ein Heizwerk (ca. 150 kW) südwestlich des Gemeindeamtes betreiben, die Gemeinde tritt als Abnehmer auf.

Fertigstellung im September

"Als kleine Gemeinde mit niedrigem Personalstand ist es für uns auch einfacher, wenn wir uns um Instandhaltung und dergleichen nicht kümmern müssen", so Bgm. Lukas Wolte. Die Bauverhandlung ist abgeschlossen, der Baustart erfolgt demnächst. Schon im September soll das Heizwerk fertig sein. Bedeutet: In allen öffentlichen Gebäuden - Amt, Schule, Kindergarten, Rüsthaus und den zwei Wohnhäusern der Neuen Heimat - heizt man bereits in der kommenden Periode mit Nahwärme. Natürlich gibt es auch das Angebot für Privathaushalte im Umfeld, anzuschließen.

Erweiterbare Anlage

Glock Energie baut Hackschnitzel-Heizöfen mit eigenem System. Mit der Restwärme wird Strom erzeugt, der ins Netz eingespeist wird. Das Werk wird ca. 14 Meter lang und vier Meter hoch sein, der modulare Bau ist immer erweiterbar. Wolte: "In diesem Bereich gibt es Baugründe. Es ist also möglich, die Leistung aufzustocken." Vorerst wurde mit Glock Energie ein Vertrag auf 15 Jahre abgeschlossen.
Zu zahlen hat die Gemeinde einen Anschlussbeitrag und die laufenden Kosten.

Kinderreiches St. Margareten

Dies passt auch gut mit dem folgenden Großprojekt, der thermischen Sanierung der Volksschule, zusammen. "Wir werden zwar erst 2019 in das Förderprogramm kommen, sind aber schon am Planen", so Wolte. Mit der Sanierung soll es räumliche Umstrukturierungen geben - der Grund ist ein erfreulicher.
Wolte: "Derzeit besuchen 21 Kinder den Kindergarten, im Herbst sind es 29. Und ab 2018/19 unglaubliche 46. Das wirkt sich natürlich auch auf die Schule aus." Im Kindergarten muss dadurch eine weitere Gruppe her, der Anbau eines zusätzlichen Raumes ist notwendig. Dieser soll im nächsten Jahr erfolgen, damit im Herbst 2018 alles fertig ist.

Ein großes Anliegen ist Wolte außerdem die Brücke in Rottenstein, die sich St. Margareten mit Ebenthal teilt. "Wir sind in Gesprächen, denn die Bevölkerung wünscht sich Begegnungsverkehr. Hier wollen wir das Land und die Austrian Hydro Power mit ins Boot holen."

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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