Umbau auf Maria Saaler Sportgelände ein Jahr früher fertig

Durch Aufstockung erhält die Heimmannschaft ihre Kabine im Obergeschoß
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  • Durch Aufstockung erhält die Heimmannschaft ihre Kabine im Obergeschoß
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

MARIA SAAL (vp). Feuchtigkeit, geschädigte Bodenkonstruktion, in die Jahre gekommener Bau: Das Klubhaus des SK Maria Saal verursachte immer wieder Probleme, sogar eine Notsanierung war im Sommer 2016 notwendig. Die Verantwortlichen entschieden sich für einen Groß-Umbau samt Errichtung des Kabinentraktes in Massivbauweise, angelegt auf drei Jahre bzw. drei Bauphasen und mit Kosten von über 400.000 Euro.    

Zwei statt drei Bauphasen

Das Land Kärnten unterstützt allerdings derart langfristige Projekte nicht. "Wir mussten das Vorhaben auf zwei Jahre verkürzen, die Bauphasen 2 und 3 zusammenziehen", so Obmann Ronald Tragbauer. Damit musste auch der Finanzierungsplan komplett geändert werden, die notwendigen Beschlüsse mussten schnell gefasst werden. Viel Arbeit für Verein und Gemeinde. 

"Wir sind stolz, dass alle Beschlüsse einstimmig erfolgt sind. Alle Fraktionen im Gemeinderat stehen hinter dem Verein", freut sich Tragbauer. Die Investitionen tragen neben dem Land Kärnten, dem Kärntner Fußballverband, Askö und Gemeinde (größter Fördergeber) auch der Verein durch Eigenmittel bzw. -leistungen. Bisher wurden schon 2.000 Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern aufgebracht. Da auch Mittel aus der Kommunalen Bauoffensive fließen, durfte der Verein nicht mehr als Bauherr auftreten, sondern die Gemeinde.

Bau-Experten innerhalb des Vereins

Noch im September 2017 starteten die Vorbereitungen, mit 1. Oktober gleichzeitig die Abbrucharbeiten sowie die Sanierung des Sportplatzes mit Installation einer Bewässerungsanlage und Arbeiten am Gelände. Die Kampfmannschaft musste deshalb die letzten sechs Spiele vor der Winterpause auswärts absolvieren, auch das Training wurde "ausgelagert".
Tragbauer: "Unser Glück: Mit Herbert Michl und Peter Kohlweg haben wir zwei Vereinsmitglieder, die sich um Ausschreibung, Projektierung bzw. Bauleitung kümmern. Ohne sie wäre es undenkbar, dass wir nun mit dem Baufortschritt trotz verkürzter Zeit sogar leicht über Plan sind."

Fertigstellung noch heuer

Das Projekt wird ein Jahr früher abgeschlossen als ursprünglich geplant. Ziel ist eine Fertigstellung der Generalsanierung im August. Bis dahin ist noch viel zu tun, denn die Fußball-Saison startet Ende März. "Wir wollen den vollen Spielbetrieb am sanierten Hauptspielfeld im April erreichen. Vielleicht müssen ein oder zwei Spiele auswärts ausgetragen werden, denn das Gras muss noch anwachsen", so der Obmann. Die Kabinen sollten bis dahin voll nutzbar sein. Über die Sommerpause soll dann noch der Trainingsplatz saniert werden. 
"Mit dem neuen Raumangebot wird für uns eine neue Ära eingeläutet", freut sich Tragbauer.

Ein großes Ziel, wenn auch eine große Herausforderung für den Verein ist die verstärkte Nachwuchsarbeit, für die durch die modernen Bedingungen dann zumindest beste Voraussetzungen gegeben sind. 

Weitere Infos:
Das Clubhaus verfügt nach dem Umbau über:

  • eine Kabine mit Sanitäranlagen für die Heimmannschaft mit Blick auf den Ulrichsberg im Obergeschoß (Aufstockung des ehemaligen Garagen-Trakts)
  • zwei Kabinen mit Sanitäranlagen für Gästeteams
  • eine Kabine für den Nachwuchs
  • zwei Räume mit Sanitäranlagen für Schiedsrichter (Männer und Frauen)
  • zwei öffentliche WC-Anlagen
  • einen Raum für den Zeugwart plus Lager
  • einen Technikraum
  • Die Kantine bleibt unverändert.
  • Um der Feuchtigkeit entgegenzuwirken, wurde eine Fußbodenheizung in den Kabinen installiert.

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