Umbau startet in Kürze

Die Volksschule Maria Saal wird heuer zum „Haus des Kindes“
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Über 100 Schulkinder sowie jeweils rund 50 Hort- und Kindergartenschützlinge sollen die besten Betreuungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bekommen. Nach etwa zweijähriger Planungsphase geht das Projekt „Haus des Kindes“ nun in die Umsetzung. Schon in diesen Tagen starten Vorarbeiten, von denen die Kinder nichts mitbekommen, ab 18. Juni wird dann richtig losgelegt.
„Die letzten zwei Schulwochen kommen die Kinder im Haus der Begegnung, im Marienhof und im Pfarrhof unter. Sie starten dann im Herbst mit einer Woche verspätet ins neue Schuljahr“, so Bgm. Anton Schmidt. „Die Vergaben sind bereits erfolgt. Man merkt, dass die Firmen nach Aufträgen gieren.“

Doppelte Nutzung
In der Volksschule kommt es zu Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Sanitäranlagen und Fenster. Die Ortsmusikschule wird integriert. Oberstes Ziel: Die optimale Nutzung bestehender Räumlichkeiten. Schmidt: „Musik- und Volksschule können Räume dann doppelt nutzen. So merkt man auch, dass wir mit dem investierten Geld sorgsam umgegangen sind.“
Der Hort wird neu situiert, jede der drei Hortgruppen erhält einen eigenen Raum im Schulgebäude. Der einzige Zubau betrifft den Kindergarten. Südseitig dazu werden Räumlichkeiten für eine Kleinkindgruppe für Drei- bis Fünfjährige geschaffen. Die 1,1 Millionen Euro-Förderung durch den Schulbaufonds (siehe auch Infobox unten) schließt diesen Zubau jedoch nicht mit ein.
Weiters sollen rund um das „Haus des Kindes“ Sportmöglichkeiten wie eine Sprunggrube oder ein Platz für Ballsport geschaffen werden.

Warten auf Verwertung
Welcher Nutzung das Gebäude der ehemaligen Volksschule Lind zugeführt wird, ist bis dato noch nicht geklärt. „Ich habe unseren BIG-Geschäftsführer Peter Pucker den Auftrag gegeben, das Gebäude zu verwerten. Momentan verursacht es nur Kosten. Für Vereine bleibt jedoch ein Gymnastik-Raum bestehen. Außerdem bleibt die Schule auch Wahllokal“, berichtet Schmidt.

Zur Sache - Projekt:
Das Projekt „Haus des Kindes“ beinhaltet den Umbau und die Sanierung der Volksschule, den Umbau des Hortes, die Integration der Ortsmusikschule und die Neuerrichtung einer Krabbelstube.

Bei der Kostenschätzung geht man von Brutto-Gesamtherstellungskosten von rund 2,4 Millionen Euro aus. Etwa 1,1 Millionen fließen aus dem Schulbaufonds des Landes.

Finanziert wird der Gemeindeanteil über die Beteiligungs- und Infrastruktur GmbH (BIG), Fremdfinanzierung und über den mittelfristigen Finanzierungsplan.

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