Ziel: Schutzgebiet in Ebenthaler Schlucht

Engagiert im Naturschutz: Vize-Bgm. Christian Kau (l.) bei den beiden Maulbeerbäumen, die er zum Naturdenkmal erklären ließ. Nun startet ein großes Projekt in der Ebenthaler Schlucht
  • Engagiert im Naturschutz: Vize-Bgm. Christian Kau (l.) bei den beiden Maulbeerbäumen, die er zum Naturdenkmal erklären ließ. Nun startet ein großes Projekt in der Ebenthaler Schlucht
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Die WOCHE bat Vize-Bgm. Christian Kau (FPK) zum Interview über aktuelle Themen in Ebenthal.

WOCHE: Sie sind Energiereferent. Stehen hier Projekte an?
KAU: Dezentrale Heizwerke unterstütze ich zu 100 Prozent. Wir müssen den Hausbrand wegbringen – egal wie. Graf Goess hat ein kleines Werk und gerade einen Antrag auf Erweiterung eingebracht.

Stichwort Gasdampfkraftwerk …
Als Referent habe ich alle Berufungen mitgetragen und jetzt warte ich die zweite Instanz ab. Gibt es keine groben Widersprüche, ist das Ergebnis – egal wie es ausfällt – zu akzeptieren. Ich habe Vertrauen in das UVP-Verfahren, bin schon sehr neugierig auf die Entscheidung.

Sie engagieren sich sehr für Naturschutz-Themen. Steht hier wieder was am Plan?
Unser nächstes großes Projekt ist, die Ebenthaler Schlucht nach Arten erheben zu lassen. Ziel ist, dort ein Europaschutzgebiet verordnen zu lassen. Das könnte man touristisch und landwirtschaftlich vermarkten, die Nationalparks leben uns das vor. Und damit will ich den Bürgern die Natur näherbringen.

Von der Natur zum Verkehr: Schon ewig wird von einer Umfahrung für die Miegerer Landesstraße gesprochen.
Ich habe beim Land eruieren lassen, ob eine Umfahrung überhaupt möglich wäre. Die Antwort: Nein. Die Straße sei längst nicht ausgelastet und der öffentliche Verkehr nicht genügend ausgebaut. Gegen die vorgeschlagene Route Jamnigweg habe ich mich ausgesprochen – wir würden das Problem nur in einen anderen Teil des Siedlungsgebiets verlagern. Eine Verlegung entlang der Eisenbahn würde ich sofort mittragen.

Sie haben sich immer für eine zentrale Sport- und Freizeitanlage ausgesprochen. Es bestehen mittlerweile allerdings eigene Anlagen in Ebenthal und Gurnitz. Enttäuscht?
Es ist schade um die Idee, aber ich freue mich, dass für die Vereine in Ebenthal und Gurnitz Lösungen gefunden wurden. Was es aber noch nicht gibt und was Teil der Idee war, ist ein Eislaufplatz. Viele kleine Gemeinden können sich einen solchen leisten …

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Bgm. Felsberger?
Vor über einem Jahr haben wir beschlossen, zum Wohl der Bevölkerung zusammenzuarbeiten. Wir treffen wichtige Entscheidungen in Absprache, so herrscht kein Stillstand. Ich hoffe auch, dass das in Zukunft so läuft, obwohl Felsberger nicht mehr SPÖ-Parteichef ist.

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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