24.04.2018, 16:56 Uhr

Krumpendorfer Gemeinderäte entscheiden über Bebauungsplan

Riedergarten Immobilien Geschäftsführer Bernd Rausch und Herbert Waldner

Am 25. April entscheiden die Gemeinderäte über den vorliegenden Bebauungsplan für das Ortszentrum Krumpendorf. Riedergarten Immobilien ist dieser ein Dorn im Auge.

KRUMPENDORF. Wenn der Gemeinderat morgen um 19 Uhr in der Sitzung dem vorliegenden Bebauungsplan für das Ortszentrum zustimmt, verliert Krumpendorf laut Riedergarten Immobilien an Lebensqualität und öffentlichem Raum.

Schloss Krumpendorf

Im Herzen von Krumpendorf steht seit knapp 300 Jahren ein Schloss, welches als solches heute gar nicht richtig wahrgenommen wird. Und dennoch: Das Schloss Krumpendorf war prägend für den Ort und viele der Schlossherren waren Persönlichkeiten, die Entscheidendes zur Entwicklung des Orts beigetragen haben. "Der vorliegende Bebauungsplan für das Zentrum von Krumpendorf widerspricht einer bürgerfreundlichen und zukunftsweisenden Entwicklung des Ortskerns", so Riedergarten Immobilien-Geschäftsführer Bernd Rausch.

Riedergarten will Ortskern retten

Schon seit drei Jahren arbeitet das Unternehmen Riedergarten Immobilien, unter Beteiligung aller AnrainerInnen, an einem attraktiven Projekt für Krumpendorfs Schloss und Schlosspark.
"Plan ist, dass das Schloss frei zugänglich wird, gleichsam als Fußgängerzone und Parkanlage gestaltet und so von der ansässigen Bevölkerung frei genutzt werden kann", sagt Riedergarten-Geschäftsführer Herbert Waldner. Eine Verbindung von der Hauptstraße zum Fußballplatz ist eingearbeitet. "Einzigartig und einmalig ist das Angebot an die Gemeinde, diese "Durchwegung mit Parkambiente" entlang des Pirkerbaches öffentlich zugänglich zu machen", so Rausch. Auch Räume im Erdgeschoß und im Obergeschoß des Schlosses wurden der Gemeinde zur Nutzung für beispielsweise kulturelle Zwecke angeboten, denn rund um das Schloss ist eine großzügige Fußgängerzone geplant. Außerdem entstehen günstige Mietwohnungen und –Büros.

Situation für Anrainer wäre schlechter

"Stimmen die Gemeinderäte für den vorliegenden Bebauungsplan, wischen sie alle Vorteile für Anrainer vom Tisch", sagt Waldner. Laut Bebauungsplan wäre eine Öffnung des Schlosses und des zukünftigen Schlossparks nicht möglich, die zugehörige Schloss-Mauer an der Hauptstraße würde bestehen bleiben und so eine neue, großzügig angelegte Begegnungszone für die Krumpendorfer blockiert.


Aufruf an die Bürger

Aus dieser Vielzahl von Gründen gibt es am 25. April 2018, um 18:00 Uhr, im Schlosshof von Krumpendorf eine Informationsveranstaltung mit anschließendem Marsch zum Gemeindeamt. Dort angekommen wird den Gemeinderäten eine Petition der Krumpendorfer Bürger übergeben. Alle Krumpendorfer BürgerInnen sind herzlich zur Informationsveranstaltung eingeladen.
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