02.11.2017, 06:30 Uhr

Viele Projekte für Reifnitz

Die Bachpromenade soll in Zukunft zum Verweilen einladen. Investiert werden rund 250.000 Euro

Reifnitz erhält neue Promenade, Detailplanung für modernes Strandbad startet.

MARIA WÖRTH (vp). Als Bürgerbeteiligungsprojekt wurde die zukünftige Ausrichtung von Reifnitz entwickelt. Im Frühjahr starten die ersten Arbeiten im Hinblick auf eine Attraktivierung des Ortes. Konkret wird die Bachpromenade zum Teil ausgebaut - vom Spielplatz bis zur Süduferstraße. "Es werden zwei Verweilplätze geschaffen - stufenartig zum Bach ausgebaut und mit entsprechender Beleuchtung und Befestigung. Die Kosten betragen rund 250.000 Euro", berichtet Bgm. Markus Perdacher. 

Strandbad-Umbau nach dem Sommer

Über den Winter soll noch die Detailplanung für eine Modernisierung des Strandbades Reifnitz, basierend auf dem Grundkonzept, erfolgen. Das Auftragsvolumen macht rund eine Million Euro aus, Ziel ist ein Baubeginn nach der Sommersaison 2018. Eine Sanierung, die Öffnung des Bades zur Straße hin sowie ein Aus- und Umbau der Gastronomie sind zentrale Punkte.

Warten auf Schulbaufonds-Mittel

Fertig ist mittlerweile die Sanierung und barrierefreie Ausgestaltung des mittlerweile zweigruppigen Kindergartens um 180.000 Euro. Ein Schul-Ausbau ist in Planung. Allerdings stellt sich die Frage, wann dafür Mittel aus dem Schulbaufonds frei werden. "Diesbezüglich stehen Gespräche mit dem Land an", so Perdacher. Für die Nachmittagsbetreuung ist ein Dachboden-Ausbau vorgesehen. 

Planungen für Dellach

Die Gemeinde hat allerdings mehrere Ortschaften, wo es etwas zu tun gibt. Perdacher: "Für Dellach planen wir den weiteren Ausbau der Golfstraße bzw. Fischerweg samt Wasserleitungs-Bau. Das Wasserleitungsnetz muss weiter ausgebaut werden, dafür starten die Planungen. Samt neuem Hochbehälter rechnen wir hier allein mit rund 1,5 Millionen Euro an Kosten."

Zweitwohnsitzabgabe erhöhen

Ein viel diskutiertes Thema (am ganzen Wörthersee) sind die Bauanträge, die sich bei Perdacher stapeln. Viele Bürger fürchten eine neuerliche Zunahme an Zweitwohnsitzen, in Maria Wörth gibt es um die 600. Von den politischen Parteien gibt es laut Perdacher die Absicht, die Zweitwohnsitzabgabe ab 1. Jänner 2018 auf den zulässigen Höchstsatz zu erhöhen. "So fließt mehr Geld für die weitere Entwicklung der Gemeinde", meint Perdacher. 
Maria Wörth ist die einzige Gemeinde, in der in der Zone am See noch nicht die Höchstsätze gelten. 
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