11.05.2016, 09:50 Uhr

WAHLKAMPF

WAHLPLAKATE:
Wer bitte braucht Wahlplakate, die die Sicht im Straßenverkehr behindern und obendrein viel kosten? Glauben Sie wirklich, dass ich mein Vertrauen der Person mit dem besten Spruch oder dem treuherzigsten Gesicht/Lächeln schenke? Halten Sie mich für so blöd? Ich will Fakten und Inhalte.

AN EINEN HAUSHALT:
Wer Interesse an den Inhalten der Parteien zeigt, kann dies im Internet erfahren. Wer das Internet nicht verwendet, soll die Wahlprogramme auf Papier telefonisch anfordern können.

KLEINE AUFMERKSAMKEITEN:
Kugelschreiber, Feuerzeuge, Schlüsselanhänger & co:
Ein kleines Kind kann mit einem Lutscher zu etwas motiviert werden. Mich hingegen beleidigen diese "Geschenke" aus Steuergeld. Ein z.B. Kugelschreiber ist kein Wahlprogramm! Und wieder: halten Sie mich für so blöd?

INSERATE:
Wie viele lesen Inserate und andere Informationen, wenn selbige einem einfach auf´s Aug´ gedrückt werden? - bringt nichts, kostet.

UMFRAGEN:
Wozu? Wer eine eigene Meinung hat, hat seine Wahl schon getroffen. Wer schwankt, kann die Wahlprogramme vergleichen oder ungültig wählen; Nichtwählerstimmen werden auf die Parteien aufgeteilt. Das heißt, wer nicht wählt, wählt letztlich doch; dann wähle ich lieber das kleinere "Übel". Diese Wahlarithmetik lehne ich gänzlich ab.

STICHWAHL:
Dass Plakate aus meiner Sicht unsinnig sind, habe ich ja schon erwähnt. Dass aber bei einer Stichwahl wieder Plakate affichiert werden ...

KOSTEN ALLGEMEIN:
Wahlkampfkosten verschlingen viele Millionen Euro, die sinnvoller eingesetzt werden könnten und müssten. Dass ein Wahlkampf nicht mit 0 Euro geführt werden kann ist klar. Ein intelligentes und effizientes Werben hingegen verzichtet auf Unsinnigkeiten und punktet mit realistischen Umsetzungsmöglichkeiten des jeweiligen Wahlprogrammes. Das verhindert das "Abstürzen" einer Partei und die Politikerverdrossenheit.
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