Corona-Virus
Corona-Virus: Verdachtsfall in Klagenfurt wird geprüft

Diagnostizieren lässt sich eine Ansteckung der neuen Lungenkrankheit mittels Labordiagnostik.
  • Diagnostizieren lässt sich eine Ansteckung der neuen Lungenkrankheit mittels Labordiagnostik.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Adrian Langer

Betroffene Person in Quarantäne, städtische Gesundheitsabteilung reagierte schnell. Betroffener war in China. 

KLAGENFURT. In der Landeshauptstadt wurde ein Verdachtsfall auf Corona-Virus gemeldet. Die Bundesregierung erließ ja eine Meldepflicht. Die Klagenfurter Gesundheitsabteilung reagierte sofort: Es wird eine Probe genommen und eingeschickt. Für morgen, Dienstag, erwartet man das Ergebnis. Die betroffene Person befindet sich unter Quarantäne und zwar zuhause im Einfamileinhaus. 

Kein Grund zur Beunruhigung

Die Chance auf ein positives Ergebnis sei allerdings als gering einzustufen, heißt es seitens der Gesundheitsabteilung. 
Der Patient war in China in einer der betroffenen Provinzen. Bei einem Zwischenstopp während des Rückfluges wurde er informiert, dass er sich bei den Behörden melden soll. 
"Kein Grund zur Beunruhigung" sei laut Landessanitätsdirektion gegeben. Krankenhäuser wie Rotes Kreuz haben sich vorbereitet (mehr dazu auch hier), auch die niedergelassenen Ärzte wurde informiert. 
Bisherige Verdachtsfälle in Wien bleiben unbestätigt.  

Info-Hotline für Fragen

Fragen der Bürger werden ab sofort unter der kostenlosen Hotline 0800 555 621 (Ages-Infoline Corona-Virus) beantwortet. Sie steht von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr zur Verfügung. 
Weitere Informationen:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

FPÖ fordert Runden Tisch

In einer ersten Reaktion zeigt sich heute FPÖ-Chef Gernot Darmann besorgt – unabhängig von dem Verdacht in Klagenfurt. 
Er fordert von Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner die Einberufung eines Runden Tisches mit Experten. So könne man, so Darmann, Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung entgegenwirken.

Rat der Landessanitätsdirektion

Wer während oder 14 Tage nach einer Reise nach China erkrankt und etwa an Fieber, Husten und Atemwegsproblemen leidet, sollte zu Hause bleiben und einen Arzt kontaktieren. Der Arzt sollte im Zuge dessen unbedingt über die Reise nach China informiert werden.
Beim Husten oder Niesen sollten Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch und nicht mit den Händen oder Kleidung bedeckt werden.

Weiterführende Infomationen finden sich auch auf der Homepage des Sozialministeriums.

Erster Verdachtsfall in Österreich
Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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