Klagenfurt
Elisabethinen Krankenhaus etabliert eigene Demenzgruppe

Die Demenzgruppe im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt (v.l.n.r.): DGKP Marco Müller, OA Dr. Walter Müller, PT Cornelia Penker, PA Regina Krusic, Elisabeth Rogy, Prim. Dr. Hans Jörg Neumann, Andrea Gandler
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  • Die Demenzgruppe im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt (v.l.n.r.): DGKP Marco Müller, OA Dr. Walter Müller, PT Cornelia Penker, PA Regina Krusic, Elisabeth Rogy, Prim. Dr. Hans Jörg Neumann, Andrea Gandler
  • Foto: EKH/Studio Horst
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Um die Lebens- und Versorgungsqualität von Demenzpatienten zu verbessern, setzt das Elisabethinen Krankenhaus Klagenfurt auf eine eigens gebildete Demenzgruppe und übernimmt damit eine österreichweite Vorreiterrolle.

KLAGENFURT. In Österreich leiden derzeit rund 100.000 Menschen an Demenz. Bis 2050 soll sich diese Zahl mehr als verdoppeln. Eine Demenzerkrankung ist nicht nur eine große Herausforderung für Betroffenen und Angehörige, sondern auch für Ärzte und Pflegepersonal.
Demenzpatienten brauchen spezielle Zuwendung und Aufmerksamkeit, besonders während stationären Behandlungen, da der Krankenhausaufenthalt eine besonders große Belastung darstellt.

"Demenzfreundliches" Krankenhaus

Das Ordenskrankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt nimmt als Modellkrankenhaus für die österreichweite Einführung eines "altersfreundlichen Krankenhauses" im Rahmen der Zertifizierung des Österreichischen Netzwerks gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) eine Vorreiterrolle ein.
Ziel der Zertifizierung ist es, die Behandlung von Demenzpatienten maßgeblich zu verbessern. Dafür wurde eine interdisziplinäre Demenzgruppe gebildet. Sie besteht sowohl aus Ärzten als auch Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten sowie klinischen Psychologen und Sozialarbeitern.
"Sie alle bringen ihr breites Fachwissen und ihre Erfahrung rund um das Thema Demenz in die Projektgruppe mit ein" erklärt Pflegedirektorin Elisabeth Rogy.

Verbesserung durch Sensibilisierung

Das Elisabethinen Krankenhaus will künftig in allen Fachabteilungen auf die speziellen Bedürfnisse von Patienten mit Demenzerkrankung eingehen. Aus diesem Grund sollen in Zukunft Schulungen, speziell für Pflegekräfte, angeboten werden, damit alle Beteiligten kompetent auf die Emotionen der Patienten eingehen können.
Um den gesamten Prozess weiter zu optimieren, strebt das Krankenhaus auch die enge Zusammenarbeit mit ambulanten Kooperationen und Einrichtungen, wie den Rettungsdiensten oder Pflegeheimen, an.

Die Demenzgruppe im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt (v.l.n.r.): DGKP Marco Müller, OA Dr. Walter Müller, PT Cornelia Penker, PA Regina Krusic, Elisabeth Rogy, Prim. Dr. Hans Jörg Neumann, Andrea Gandler
Departmentleiter OA Dr. Walter Müller und DGKP Jasmin Ofner bei einer Patientin
Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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