Shutdown
Gedanken zur Zeit

Was ist geschehen? Eigentlich war alles ganz anders geplant. Mein Arbeitgeber gewährte mir ein Sabbatical für einen Zeitraum von drei Monaten. Von diesen drei Monaten waren zwei für einen Auslandsaufenthalt in Australien geplant. Sechs Wochen sind es letztendlich geworden. Geprägt von viralen Nachrichten aus China und Europa.
Inspiriert von einem weniger hektischen Way of Life in Australien und der Quarantäne, in der ich mich seit meiner Rückkehr befinde, habe ich Zeit, mir Gedanken über die aktuelle Situation und Entwicklungen zu machen. Eine Situation, die dominiert wird vom Home-Learning mit meiner Tochter und der Sorge um Personen um mich, die zur Risikogruppe gezählt werden.
Es ist ein Virus, der unser Leben auf eine existenzielle Basis zurückdrängt, kein sonstiger nahestehender Todesfall, kein Terroranschlag, keine Kriege weit entfernt von uns haben das seit einem langen Zeitraum geschafft. Der so häufig getragene Gedanke, "mir kann das nicht passieren", verfliegt in vielen Köpfen. Denn im Moment kann dieses Virus jeden erreichen und keiner weiß wann, wie und wo. Die momentanen Maßnahmen, auf die die Regierung setzt, verschaffen uns Zeit. Zeit wofür? Rechtzeitig einen Impfstoff zu finden? Wann ist dieses rechtzeitig? Medikamente zu finden, die die Symptomatik lindern? Zu warten, bis man eines Morgens aufwacht und das Virus ist nicht mehr da? Alles geprägt von Hoffnung, Naivität und Angst. Angst, die verständlich ist, wenn man die täglichen Nachrichten sieht. Ständige Informationen zu immer höher steigenden Zahlen an Infizierten und Todesfällen, Bilder von Lastwägen, die Tote wegfahren, etc.
Die Wirtschaft steht still, Berufsgruppen, die jedes Jahr in den Kollektivverhandlungen um mehr Einkommen kämpfen, halten die existenziellen Bedürfnisse am Laufen.
Doch was ist danach? Es kommt eine Zeit, in der die Beschränkungen, mit denen wir jetzt leben, nicht mehr notwendig sein werden beziehungsweise können. Werden wir lernen mit dem Virus zu leben? Gibt es in absehbarem Zeitraum eine Schutzimpfung? Plant die Regierung bereits das Zurück in einen normalen Lebensalltag?
Was ist normal? Sich jeden Morgen im Büro wieder durch massenhaft Emails zu kämpfen, um möglichst alle so schnell wie möglich zu beantworten und es allen Recht zu machen, damit man nicht fürchten muss, seinen Job zu verlieren? Der Schwindel im Kopf beim Speed-Einräumen von Lebensmitteln an der Hofer-Kassa, damit schnell der Nächste an der Reihe seinen Einkauf bezahlen kann, um rechtzeitig zum nächsten Termin zu hetzen?
Braucht es einen Virus, um die Bedeutung von Zusammenhalt zu verdeutlichen, sich mehr zu unterstützen, besser auf seine Gesundheit zu achten, zu schätzen, existenzielle Bedürfnisse im Überfluss gedeckt zu haben,…? Möglichweise ja, möglicherweise ist es eine weitere Ernte davon, was der Mensch sät.

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v.l.n.r.:
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