Kritischer Umgang mit Alkohol

<f>Tatjana Kampuš,</f> Primarärztin Renate Clemens-Marinschek, Annemarie Lenko und Ernst Sandriesser (von links)
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  • <f>Tatjana Kampuš,</f> Primarärztin Renate Clemens-Marinschek, Annemarie Lenko und Ernst Sandriesser (von links)
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Mini-Med: Wenn der Alkoholkonsum zur Suchterkrankung wird.

KLAGENFURT (lmw). Beim Semesterabschluss der Mini-Med-Vortragsreihe drehte sich alles rund um das Thema Alkohol. Primarärztin Renate Clemens-Marinschek, ärztliche Leitung des Krankenhaus de La Tour bei Treffen in Villach, hielt einen Vortrag mit dem Titel "Ist das Glas halb voll? Wenn der Alkoholkonsum zur Sucht wird" in der BKS-Bank in Klagenfurt.

Alkoholkonsum

"Alkohol ist an sich als reines Genussmittel definiert. Sobald Alkohol eingesetzt wird um besser schlafen zu können, ruhiger zu werden oder einfach um sich besser zu fühlen, fällt das unter Missbrauch", informiert Primarärztin Clemens-Marinschek. Alkohol ist mittlerweile eine Zivildroge geworden und stark von der Gesellschaft akzeptiert. Die Alkoholsucht ist ein schleichender Prozess, der sich über viele Jahre vollzieht. Zuerst tritt meist eine psychische Abhängigkeit ein, später erst eine körperliche. In Österreich gebe es rund 370.000 Alkoholabhängige Menschen, wobei die Dunkelziffer höher ausfalle.

Risikogruppen

Größte Risikogruppe seien Kinder alkoholkranker Eltern. Die Persönlichkeit, die Genetik und das Umfeld spielen eine große Rolle, ob jemand suchtkrank wird oder nicht. Laut WHO und Clemens-Marinschek sei jeder Tropfen Alkohol unter 21 Jahren pures Gift und schade dem Gehirn, denn dieses sei erst Mitte zwanzig vollständig entwickelt. Ein Tipp von ihr ist, den eigenen Alkoholkonsum kritisch zu hinterfragen und wachsam sein.

Autor:

Lisa Marie Werner aus Klagenfurt

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