Mit SAUERKRAUT gesund durch die kalte Jahreszeit

Leiden Sie in der feuchten und kalten Jahreszeit oft an Erkältungen?

Plagen Sie häufig Kopfschmerzen?

Fühlen Sie sich müde, schwach und antriebslos?

Gerade und ganz besonders während der kalten Jahreszeit arbeitet unser Immunsystem auf Hochtouren. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse versorgt unseren Körper mit den hierfür wichtigen Nährstoffen.

SAUERKRAUT ist das ideale Wintergemüse und versorgt uns in der kalten Jahreszeit mit den nötigen VITAMINEN und MINERALSTOFFEN.

Bereits bei den alten Griechen und Römern war das Sauerkraut nicht nur als wohlschmeckend sondern auch als heilend bekannt (bei den Seefahrern galt es neben der Aloe Vera Pflanze als Skorbut vermeidendes Gemüse).

Sauerkraut ist ein sehr kalorienarmes Lebensmittel. Es besteht zu 90 Prozent aus Wasser und es stehen für 100 Gramm gesundes Kraut lediglich 17 kcal zu Buche.

Verwendung findet das Sauerkraut in unserem Speiseplan hauptsächlich als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln, als Eintopf sowie in Suppen und Gulasch oder auch als Rohkost-Salat (siehe Rezept unten).

Sauerkraut putzt den Darm durch
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Früher war es neben der Kartoffel der Hauptpfeiler unserer Ernährung. Dann geriet das Sauerkraut als "Arme-Leute-Essen" in Vergessenheit. Jetzt ist es wieder groß im Kommen. Es steht das ganze Jahr fassfrisch zur Verfügung und ist einer unserer wichtigsten Vitaminträger, vor allem Vitamin C hat es in großen Mengen. Und die beste Nachricht: Das Vitamin C im Sauerkraut wird durch Erhitzen kaum zerstört. Da es pro 100 Gramm gerade einmal 17 kcal hat ist es auch ein wunderbarer Begleiter bei einer Schlankheitskur.
Sauerkraut ist Weißkohl, der durch Milchsäuregärung konserviert wurde - ein Verfahren, das in der ganzen Welt schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Besonders roh - als Fass-Sauerkraut - gegessen ist es sehr gesund.

Sauerkraut - die Vitaminbombe
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Sauerkraut hat einen sehr hohen Anteil an Vitamin C. Aber auch die wichtigen Vitamine A, B und K sind reichlich enthalten. Darüber hinaus stellt es unserem Körper reichlich Mineralstoffe zur Verfügung. Wegen seiner faserigen Struktur ist es auch ein hervorragender Ballaststoff, der bei der Darmreinigung sehr hilfreich ist. Im Darm wirkt auch die Milchsäure des Sauerkrauts auf die Darmflora positiv ein. Sauerkraut ist unser wichtigstes einheimisches Gemüse.

Einige Inhaltsstoffe näher erklärt:
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Vitamin C -
ist ein wichtiges Antioxidant, stärkt die Abwehrkräfte und ist dadurch ein besonders wirkungsvoller Helfer bei Erkältungskrankheiten. Bereits eine Portion Sauerkraut mit 200 Gramm deckt ca. 40 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C.

Vitamin B12 -
stellt besonders für Vegetarier eine wichtige Vitamin B12 Quelle dar. Dieses Vitamin ist sonst überwiegend in tierischen Lebensmitteln enthalten. Vitamin B12 ist wichtig für die Zellteilung, die Blutbildung sowie die Funktionen des Nervensystems.

Kalium -
ist für die Regulation unseres Wasserhaushaltes verantwortlich. Dieser wichtige Mineralstoff ist ebenfalls an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert unseren Blutdruck. Als Bestandteil von Verdauungssäften spielt Kalium eine entscheidende Rolle im Magen-Darm-Trakt und bei der Energieproduktion.

Resorption von Eisen -
wird durch die Milchsäuregärung verbessert. Die Verfügbarkeit ist in der Regel aus tierischen Nahrungsmitteln besser als aus pflanzlichen. Die Eisenaufnahme aus Sauerkraut gleicht aber der von Fleisch.

Milchsäurebakterien -
wirken probiotisch, indem sie die Darmflora stabilisieren. Sie schützen die Nützlichen und bekämpfen die Schädlichen.

Ballaststoffe -
haben ebenfalls eine wichtige Wirkung im Darm. Zum einen machen sie uns satt, anderseits fördern sie eine gute Verdauung und regelmäßige Peristaltik.

Was das Sauerkraut kann
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Unser Vorrat an Vitamin C wird unentwegt von Freien Radikalen angegriffen und durch diese Sauerstoffmoleküle zerstört oder beschädigt. Sauerkraut ersetzt das verbrauchte Vitamin C.

Sauerkrautsaft wird seit Pfarrer Kneipp bei Schleimhautentzündungen, Erkältungen, Magenproblemen und einer belasteten Leber als Heilmittel eingesetzt.

Sauerkraut wirkt basisch und entsäuert so den Körper (hilfreich zum Beispiel bei Gicht).

Finnische Wissenschaftler haben bei Tierversuchen festgestellt, daß Sauerkaut krebshemmende Stoffe enthält, die so genannten Isothiocyanate.

Besonders nach eine intensiven Behandlung mit Antibiotika ist Sauerkraut sehr hilfreich: Es hilft entscheidend mit, die zerstörte Darmflora wieder aufzubauen.

Die Milchsäurebakterien des Sauerkauts aktivieren die Immunabwehr.

Sauerkraut hat nur einen Anteil von ca. 3 bis 4% Kohlenhydrate, es enthält kein Fett und keinen Zucker. Damit eignet es sich hervorragend als Hauptbestandteil einer Schlankheitskur.

Kaufen Sie Sauerkraut - wenn möglich - frisch!
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Ein Spaziergang über den Markt, ein Pläuschchen mit dem Verkäufer/Landwirt, eine Verkostung direkt aus dem Krauttopf und anschließend mit der gesunden Ausbeute und der Vorfreude auf den Genuss nach Hause zu gehen, kann doch wirklich ein Erlebnis für die ganze Familie sein.

Zubereitung von Sauerkraut:
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Kochen Sie Sauerkraut nicht zu lange oder verwenden Sie einen Schnellkochtopf (nährstoffschonend).

Wer vom Sauerkraut Blähungen bekommt, sollte auf Gewürze wie Kümmel und Fenchel nicht vergessen!

An- und Abschließend ein Rohkost-Sauerkraut-Rezept (auch ideal zum Mitnehmen in die Arbeit, da dieser Salat schon am Vortag zubereitet werden kann):

Sauerkrautsalat:
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500g rohes Sauerkraut
1 - 2 Äpfel
2 Essiggurkerl

Marinade: 3 EL Kürbiskernöl, 1 kleine Zwiebel, 1 TL Kümmel, gehackte Petersilie

Zubereitung: Sauerkraut eventuell klein schneiden, Äpfel und Gurkerl klein würfeln. Für die Marinade die Zwiebel fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Mit Petersilie garnieren.

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