Todesfall
Tod von Arnold Auer hinterlässt tiefe Trauer

Arnold Auer (rechts) – hier mit Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Landeshauptmann Peter Kaiser – war lange Betriebsratsvorsitzender der Kabeg.
  • Arnold Auer (rechts) – hier mit Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Landeshauptmann Peter Kaiser – war lange Betriebsratsvorsitzender der Kabeg.
  • Foto: LPD/fritzpress
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Der langjährige Kabeg-Betriebsratsvorsitzende ging gerade erst in Pension. 

KLAGENFURT. Erst am 1. März trat der langjährige Kabeg-Betriebsratsvorsitzende Arnold Auer seine Pension an. Nach schwerer Krankheit verstarb er mit nur 64 Jahren in der Nacht auf heute, Dienstag. 
Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz zeigt sich betroffen: "Arnold Auer hat sich über Jahrzehnte ständig und bis zuletzt mit ganzer Kraft und hohem Engagement für die Beschäftigten der Kabeg eingesetzt. Daran konnte ihn nicht einmal seine Krankheit hindern."

Auer hinterlässt Lücke

Mathiaschitz lobt seinen Einsatz über 25 Jahre für die rund 8.000 Arbeitnehmer. Auer wehrte sich gegen Stellenabbau im Pflegebereich, so die Bürgermeisterin, setzte sich für eine gerechte Entlohnung und gegen geplante Nulllohnrunden ein. 
Bei der Betriebsratswahl 2017 erhielt seine FSG-Fraktion 82 Prozent. 
Auers Familie will Mathiaschitz im Namen der Landeshauptstadt ihr tief empfundenes Beileid aussprechen: "Arnold Auer wird eine große Lücke hinterlassen, als Arbeitnehmer-Vertreter, als engagierter Verhandlungspartner, als Mensch, der sich immer für die Schwächeren eingesetzt hat, ihr Sprachrohr, ihre Stimme war. Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten."

Tiefe Betroffenheit über seinen Tod

FPÖ-Landesparteichef Clubobmann Gernot Darmann reagiert tief betroffen über das Ableben von Auer: „Ich durfte Arnold Auer als einen streitbaren Arbeitnehmervertreter mit Handschlagqualität kennenlernen, der quer über alle Parteigrenzen hinweg immer das Gespräch gesucht hat, um für seine Kollegen in den Landesspitälern positive Ergebnisse zu erzielen. Sein viel zu früher Tod macht betroffen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen“, betont der FPÖ-Obmann.

Trauer in der Kärntner Gewerkschaftsbewegung

Auch die ÖGB betrauert den Verlust. „Mit dem Tod von Arnold Auer ist ein großer Gewerkschafter von uns gegangen. Wir sind von seinem Ableben alle tief betroffen“, so ÖGB Kärnten Landesvorsitzender Hermann Lipitsch. „Wir verlieren mit ihm eine starke Persönlichkeit, besonders im Bereich des Öffentlichen Dienstes und der Krankenanstalten, aber auch der Gewerkschaftsbewegung insgesamt."

SPÖ: Auer bleibt in bester Erinnerung

„Arnold Auer wird eine große Lücke hinterlassen, als Arbeitnehmervertreter, als engagierter Verhandlungspartner, als Mensch, der sich immer für die Schwächeren eingesetzt hat, ihr Sprachrohr, ihre Stimme war. Wir werden ihn immer in bester Erinnerung behalten“, betont Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser. „Arnold Auer war mir ein persönlicher Freund und kritischer Mahner. Er hat unter anderem als Landtagsabgeordneter, Gemeinderat, GÖD-Vorsitzender, AK-Vizepräsident und Zentralbetriebsratsobmann immer Anliegen, Bedürfnisse anderer in den Vordergrund gestellt und sich mit großem Engagement für sie ein- und durchgesetzt", so Kaiser.

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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