54 Mamas helfen erkrankten Kindern

Notfallmamas Andrea Vedernjak und Marlen Smole-Taupe mit Gabriele Metz und Ulrike Fröhlich von Kib sowie Katrin und Julia
  • Notfallmamas Andrea Vedernjak und Marlen Smole-Taupe mit Gabriele Metz und Ulrike Fröhlich von Kib sowie Katrin und Julia
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KLAGENFURT (vep). Kürzlich lud der Verein Kib Children Care zum Jahrestreffen nach Klagenfurt. Der in Oberösterreich gegründete und österreichweit tätige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, im Falle von Erkrankungen Kindern und Familien rasche, unkomplizierte Hilfe anzubieten. "Wir sind nun auch in Kärnten gut aufgestellt, das Problem ist nur, dass unser Tun hier noch zu wenig bekannt ist", sagt die Landeskoordinatorin Gabriele Metz.

Notfallmamas helfen rasch

Der gemeinnützige Verein bietet die rasche Hilfe vor allem durch sogenannte Notfallmamas an. Sprich: Wenn Kinder erkranken und aus dem familiären Umfeld niemand beim erkrankten Kind bleiben kann, können die Notfallmamas helfen. "Wird ein Kind krank, genügt ein Anruf und die nächstgelegene Notfallmama kommt, um zu unterstützen", sagt Metz und ergänzt: "Notfallmamas begleiten die Kinder sowohl zu Hause als auch in Krankenhäusern."
Aber auch wenn Elternteile krank werden und deshalb ihr Kind nicht versorgen können, helfen die Notfallmamas. "Auch das kommt sehr häufig vor und wird gerne angenommen", sagt Metz.
54 solcher Notfallmamas gibt es in Kärnten schon, elf davon in Klagenfurt. "Es sind keine speziellen Fachkenntnisse nötig, um Notfallmama zu werden, sie erhalten eingehende Schulungen von uns", so Metz.
Damit Familien das Angebot von Kib nutzen können, müssen sie dem Verein beitreten und eine monatliche Gebühr (14,90 Euro) entrichten. "Mit diesem Geld werden sowohl die Personalkosten, aber auch die anfallenden Begleitkosten im Krankenhaus bezahlt, denn auch diese übernimmt Kib für die Mitglieder", sagt Metz.

Sprachrohr für Familien

Der Verein verstehe sich zudem als Sprachrohr und Lobbyist für Familien, sagt Metz weiter: "Die UN-Kinderrechtskonvention ist unsere Bibel. Wir setzen uns bei der Politik für Familien ein. 2017 haben wir es geschafft, dass der Selbstbehalt bei Krankenhausaufenthalten fällt. Jetzt arbeiten wir daran, dass auch die Begleitkosten fallen."
In Kärnten hat der Verein derzeit 481 Mitglieder, die meisten in Klagenfurt, gefolgt von Villach, Spittal, St. Veit und dem Lanvanttal.
Infos zum Verein: www.kib.or.at

Autor:

Verena Polzer aus Klagenfurt

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