Armut in Kärnten

Traurig aber wahr in Kärnten sind 90 000 Menschen armutsgefährdet. Häufig sind es Frauen und Alleinerzieherinnen. Kein Wunder die Preise klettern, sogar die Lebensmittelpreise sind in letzter Zeit nicht davon verschont geblieben. Von Heizöl und Benzinpreisen ganz zu schweigen.
Die Arbeitswelt bietet auf der anderen Seite zu viele Arbeitsplätze auf Teilzeit und halbtags Basis an. Dies mag für eine in Partnerschaft lebenden Frau die noch Kinder zu versorgen hat in manchem Fall auch ideal sein, doch leben kann keiner davon. Schon allein die Miete und die Betriebskosten verschlingen den meist kargen Verdienst.
In vielen Fällen müssen auch in einer Partnerschaft beide Ehepartner arbeiten gehen und sich noch mit den nicht gerade für den Bedarf des Berufslebens geforderten Öffnungszeiten für die Kinderbetreuung herumschlagen. Wer hat z. B 10 Wochen Urlaub? Wie lange müssen Handelsangestellte arbeiten? Wohlgemerkt dazu die meisten dieser Mütter mit kleinen Kindern gehen nicht arbeiten um sich selbst zu verwirklichen, sondern weil es für sie bitter nötig ist um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen.
Wer ist armutsgefährdet?
Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens verfügt. Bei einem Einpersonenhaushalt sind das 1.031 Euro monatlich, 1.340 Euro bei Alleinerziehenden mit einem Kind und 2.165 Euro bei einer vierköpfigen Familien mit zwei Eltern.
Was kann man dagegen tun? Gefordert sind vor auch die Politiker z. B. einen Benzin - Ölpreis zu regeln. Immerhin liegt die Mineralsteuer bei über 40%. Auch eine Preisregelung von Grundnahrungsmitteln wäre sinnvoll. Ausserdem müsste man das Lohnniveu au überdenken. Manche Kollektivverträge lassen nur überleben. Auf jeden Fall muß was getan werden dass nicht immer mehr junger Menschen sich überlegen auf Nachwuchs zu verzichten, weil sie es nicht verantworten wollen diesen in "Armut" aufwachsen zu sehen.

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