"Augen auf Klagenfurt": Per App können bald Misstände aufgezeigt werden

Mit Handy-App Probleme an die Stadt Klagenfurt melden: Die Gemeinderäte Judith Michael und Ronald Rabitsch setzen sich seit zwei Jahren dafür ein, nun wird diese Initiative im Stadtsenat beschlossen
  • Mit Handy-App Probleme an die Stadt Klagenfurt melden: Die Gemeinderäte Judith Michael und Ronald Rabitsch setzen sich seit zwei Jahren dafür ein, nun wird diese Initiative im Stadtsenat beschlossen
  • Foto: KK/WOCHE
  • hochgeladen von Verena Polzer

KLAGENFURT (vep). Vor knapp zwei Jahren wurde die Idee publik, nun wird sie umgesetzt: Ab Spätherbst sollen Bürger der Stadt Klagenfurt mit der App "Augen auf Klagenfurt" die Stadt online über Missstände informieren können. Für die Realisierung und damit die Einbindung der digitalen Kommunikationstechnik in der öffentlichen Verwaltung haben sich die SPÖ-Gemeinderäte Ronald Rabitsch und Judith Michael stark gemacht. Rabitsch erläutert: "Heute, Dienstag, wird unser Projekt im Stadtsenat beschlossen. Unsere Hartnäckigkeit und das Am-Ball-bleiben haben sich gelohnt."

So funktionierts

Rabitsch erklärt weiter: "Die Klagenfurter haben damit die Möglichkeit, ihre Anliegen wie Missstände oder Schandflecke, direkt und auf kurzem Weg ans Magistrat heranzutragen." Die App wird ab Spätherbst sowohl als Webversion als auch für Android und IOS verfügbar sein.
"Sämtliche Anliegen sind so für die Bürger transparent einsehbar", erläutert Rabitsch weiter. Mit einer Art Ampelsystem solle erkennbar sein, welchen Status es gerade habe.
Vorbild für Rabitsch's und Michaels Initiative war u.a. die App "Schau auf Linz". Auch dort werde jede eingetragene Meldung registriert, dargestellt und mit einem Statusüberblick versehen.
Die Methode für Bürger, mit zentralen Stellen der Stadtverwaltung zu kommunizieren, wird als "Participatory Sensing" oder "Urban Sensing" bezeichnet.

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