Naturschutz
Bildungszentrum zum Schutz unserer Umwelt

Der Bürgermeister von Mallnitz Günther Novak und Landesrätin Sara Schaar präsentieren das Konzept des ersten europäischen Klima-und Umwelt-Bildungszentrums in Mallnitz.
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Startschuss für das erste europäische Klima- und Umwelt-Bildungszentrum in Mallnitz: Landesrätin Sara Schaar präsentierte heute in Klagenfurt das Konzept für das neue Kompetenz-Zentrum. Die Eröffnung soll im nächsten Frühjahr stattfinden.

KÄRNTEN. Standort für das erste europäische Klima- und Umwelt-Bildungszentrum (EKUZ) wird Mallnitz im Bezirk Spittal an der Drau sein. Um dieses, in Europa einzigartige, Kompetenz-Zentrum für Klima und Umwelt ins Leben zu rufen, schlossen sich das Land Kärnten, die Gemeinde Mallnitz, der Alpenverein, der Verein "Pro Mölltal" und die Agentur GRIPS zusammen. Landesrätin Sara Schaar (SPÖ), Referentin für Umwelt, Naturschutz und Nationalparks, ist davon überzeugt, dass mit der Bündelung dieser Kräfte etwas ganz Großes entsteht.

Ziele des Kompetenz-Zentrums

Mit dem EKUZ soll die regionale Entwicklung gestärkt sowie nachhaltiger Tourismus und die Weiterentwicklung des Nationalparks Hohe Tauern forciert werden. Wichtig ist auch die europaweite Vernetzung und Bewusstseinsbildung zu Klima- und Umweltfragen, betont Landesrätin Schaar: "Wir wollen mit dem Kompetenz-Zentrum sichtbar werden und die Menschen für das Thema Klima- und Umweltschutz sensibilisieren. Wir wollen Menschen aus ganz Europa einladen, sich hier weiterzubilden."

Schulungen in der Villa Liebermann

Als erster Schritt in Richtung EKUZ wird mit der Sanierung der Villa Liebermann in Mallnitz begonnen. Ab nächsten Frühjahr sollen in dem Ausbildungszentrum dann Lehrer und Kindergarten-Pädagogen geschult werden, die dann ihr Wissen an Kinder weitergeben. Geplant sind qualitativ hochwertige und praxisnahe Fortbildungen, mit deren Hilfe junge Menschen für das Forschen und Entdecken begeistert werden sollen.

Zentrum zum Schutz der Umwelt

Laut dem Mallnitzer Bürgermeister Günther Nowak ist man mit dem EKUZ auf dem richtigen Weg: "Das Umwelt- und Klimathema wird immer wichtiger. Man denke nur an die Muren und Lawinen in jüngster Zeit. Wir müssen jetzt etwas tun." In weiterer Folge soll das Projekt auf das Mölltal ausgeweitet werden. Nicht zuletzt soll das EKUZ dem heimischen Tourismus zugutekommen. Da Nachhaltigkeit mittlerweile auch bei vielen Gästen gefragt ist, sollen mit dem Zentrum neue Gäste nach Mallnitz kommen. Finanziert wird das EKUZ größtenteils mithilfe eines EU-Projekts. Hier stehen 300.000 Euro zur Verfügung, weitere 150.000 Euro kommen vom Land Kärnten.

Autor:

Sabine Rauscher aus Klagenfurt

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