Stadtmarketing Klagenfurt
Der neue City-Zehner wird eine Banknote

Inga Horny, Stadtmarketing-Leiterin, am Foto noch zu Vor-Corona-Zeiten im Burghof
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  • Foto: Lehner
  • hochgeladen von Christian Lehner

Mit dem neuen City-Zehner will die Stadt Klagenfurt weiter die Wirtschaft ankurbeln.

KLAGENFURT (chl). Nach den beiden Cashback-Aktionen (Handel und Gastronomie) greifen Wirtschaftsreferat und Stadtmarketing mit der Neu-Einführung des „City-Zehners“ den Unternehmen in Klagenfurt unter die coronabedingt geschwächten Arme. Vorweg: Der City-Zehner wird von einem bedingt einsetzbaren Zahlungsmittel zum universal einsetzbaren in Form einer Banknote.

Fälschungssicher

Das Motto des neuen City-Zehners: „Der einzige Gutschein für Zuckerl, der auch beim Zahnarzt gilt“. Diesen Slogan zitiert Stadtmarketing-Leiterin Inga Horny aus ihrer Zeit in Salzburg: „Der neue City-Zehner wird ein Geldschein werden, zu fünf und zehn Euro, den die österreichische Staatsdruckerei druckt. Das heißt, er hat sämtliche Sicherheitsmerkmale, die ein normaler Geldschein auch hat, was ihn fälschungssicher macht. Dadurch wird auch die Abwicklung einfacher. Wir haben das System insofern auch umgestellt, dass die Rückabwicklung über die Nationalbank funktioniert: Wenn du mit dem City-Zehner einkaufen gehst, kann der Unternehmer die Gutscheine in einem Safe-Bag bei uns im Stadtmarketing in einen Tresor werfen und die Nationalbank macht die Rückabwicklung“, erklärt Stadtmarketing-Leiterin Inga Horny. Nicht mehr möglich seien daher Geldwäsche, es gibt auch keine Barablöse, sondern jeder Unternehmer bekommt seinen Erlös aufs Konto überwiesen.

Offen für alle Branchen

Horny hofft auf viele Unternehmer – Handel, Gastronomie, Dienstleister –, die sich am City-Zehner beteiligen. Vor allem soll er auch als Mitarbeiter-Geschenk, zum Beispiel zu Weihnachten, florieren. „Der City-Zehner bietet sich als Firmen-Weihnachtsgeschenk oder Prämie an, da er ein Gutschein ist, der im Idealfall in der ganzen Stadt eingelöst werden kann. Man darf ja den Mitarbeitern kein Geld als Geschenk geben, sondern nur Waren, und der City-Zehner gilt laut Rechtsspruch als Ware.“
Neu ist auch, dass man möglichst viele Klagenfurter Betriebe davon überzeugen will, City-Zehner anzunehmen, nicht nur Innenstadtbetriebe, sondern in allen Stadtteilen und in allen Branchen.
Der City-Zehner soll Kunden am Standort binden und den Kunden gegenüber den Vorteil bieten, Sinnvolles statt Ideenloses zu schenken. „Angedacht ist auch, dass sich Kulturbetriebe beteiligen: Warum soll ich mein Stadttheater-Abo nicht mit dem ein oder anderen City-Zehner finanzieren?“, will Horny auch Kulturbetriebe animieren, sich zu beteiligen.
Den Gutschein soll man demnach nach jeglicher Lust und Laune verwenden können – für neueste Mode genauso wie für den Kulturgenuss. Ein weiteres Bonmot aus Hornys Salzburger Zeit: „Der einzige Gutschein für Dessous, der auch beim Scheidungsanwalt gilt.“ Die beiden Sprüche aus der Salzburger Zeit sollen die erwünschte Spannbreite symbolisieren.

Neues Büro gesucht

Untergebracht sind die drei Stadtmarketing-Ladys – Fashion-Expertin Martina Karulle (Kommunikatioan, Social Media), Alexandra Dober (Gutschein-System) und Horny – in den Räumlichkeiten des Tourismus-Klagenfurt-Büros; gemeinsam allerdings ist man auf der Suche nach einer neuen, barrierefreien Fläche.
Was Horny schon beim „Antritts-Gespräch“ mit der WOCHE sagte, kann sie nach über einem halben Jahr nur bestätigen: „Ich mag Klagenfurt und die Menschen hier. Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Ich glaub‘, ich war noch nie in meinem Leben so oft auf einem Markt wie am Benediktinermarkt, ich mag die Nähe zu Slowenien und Italien und den unvergleichlichen See. Ich bin ganz selig hier!“

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