Der Verzicht führt hin zum Gewinn

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(puma, ka). Heute am Aschermittwoch startet die Fastensaison und viele kämpfen bei Kuren wieder 40 Tage gegen ihren inneren Schweinehund an.
Fastenkuren dauern meist drei Wochen, beginnend mit einer Vorbereitungswoche, in der die Ernährung verstärkt aus basischen Lebensmitteln besteht. Danach folgt eine Heilfastenwoche. Zusätzlich wird der Körper mit Wickel, Saunagängen und Bewegung unterstützt. Und schließlich folgt eine Aufbauwoche.

Kampf dem „Schweinehund“

Fastenbegeleiterin Sabine Mikula führt ihre Fastengruppe mit „Heilfasten nach Buchinger“ zu einem neuen Geschmacks- und Körpergefühl: „Bei uns ist es ein Rundumprogramm für Körper, Geist und Seele. Wir machen Vorträge über Ernährung, gehen Walken, bieten Massagen, Meditationen und vieles mehr. Die Reinigung von Geist und Körper ist für mich zentral.“ Die Fastenteilnehmer von Mikula haben verschiedene Erwartungshaltungen, so hofft Klaudia Quienesser auf ein besseres Körpergefühl: „Ich möchte mehr für mich selber tun und meinen Körper bewusster erleben. Eine Herausforderung ist bestimmt während der Arbeit, wenn mich die Schokolade anlacht, darauf zu verzichten.“
Olivier Rainer ist ein Fastenprofi, seit über 25 Jahren fastet er zweimal jährlich. Nach seiner Erfahrung „kriegt man dadurch seinen Ernährungs-Schlendrian wieder in den Griff“. Die Entschlackung, Entgiftung und das mentale Wohlbefinden stehen im Vordergrund. Netter Nebeneffekt: Der Gewichtsverlust von bis zu sieben Kilogramm. „Fasten ist für mich kein Verzicht, vielmehr ein Gewinn an Wohlbefinden.“

Sie verzichten auf vieles

Gudrun und Herbert Jäger fasten heuer ohne eine Fastengruppe. Seit 20 Jahren fastet das Paar einmal jährlich. Unerfahrenen raten sie das erste Mal mit jemanden zu fasten, der sie professionell unterstützt. Die Fastenzeit des Ehepaares Jäger dauert 42 Tage. Dabei verzichten sie auf Genussmittel – Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten sowie Fleisch, Fernsehen und Nikotin. Sie ernähren sich vorwiegend von basischen Nahrungsmitteln.
Anschließend folgt die Heilfastenwoche, in der sie keine feste Nahrung zu sich nehmen und schließlich wieder der Aufbau der Nahrungsaufnahme mit einem Apfel.

Hans Peter Premur:

Fastenzeit: Es ist eine geprägte Zeit, was heißt, dass sich der Fastende in dieser Zeit leichter tut beim Verzichten, weil Fasten heute gesellschaftlich akzeptiert wird. Fasten ist immer das Vorbereiten auf die Festtage.
Ebenen: Sie spricht vom Körper, der Seele, dem Geist. Fasten soll alle drei Ebenen haben. Es geht um das Entschlacken, die soziale (gute Werke) und die spirituelle Ebene, in der man meditieren und nachdenken soll.

Zur Sache:

Für Interessierte: Infoabend für Heilfasten am Donnerstag, 23. Februar, um 19 Uhr im Gasthaus Rösch, Süduferstraße, Klagenfurt.
Um Anmeldung wird gebeten unter: 0660/3194020 oder www.sabine-mikula.at.

Puschitz, Auer
Fotos: Puschitz

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