Drei und vier Parkdecks: So könnte die Sirius-Hochgarage aussehen

Die STW sind die aktuellen Betreiber des Sirius-Parkplatzes. Gerade wird geprüft, ob dort eine Hochgarage gebaut wird. Die Konzeptstudie ist bereits fertig
  • Die STW sind die aktuellen Betreiber des Sirius-Parkplatzes. Gerade wird geprüft, ob dort eine Hochgarage gebaut wird. Die Konzeptstudie ist bereits fertig
  • Foto: KK/STW, Dreier
  • hochgeladen von Verena Polzer

KLAGENFURT (vep). Schon im Juni berichtete die WOCHE über den Vorschlag von StR Wolfgang Germ, auf dem rund 5.400 m2 großen Siriusparkplatz-Areal eine Hochgarage zu bauen. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz stand Germs Vorschlag damals positiv gegenüber: "Eine Hochgarage an diesem Standort würde Sinn machen. Klagenfurt braucht stadtnahe Parkplätze. Oberste Prämisse bei diesem Projekt ist dabei, die Parkplätze leistbar anzubieten." Die Bürgermeisterin beauftragte damals den zuständigen Facility-Management-Referenten, Markus Geiger, mit der Prüfung.

So könnte die Hochgarage aussehen

Mittlerweile liegt eine Roh-Konzeptstudie auf dem Tisch: Die Hochgarage könnte in einen Nord- und einen Südtrakt unterteilt sein. Der Nordtrakt ist in diesem Konzept viergeschoßig geplant und soll 100 Stellplätze umfassen, 25 pro Geschoß. Der Südtrakt ist dreigeschoßig mit ca. 108 Stellplätzen konzipiert, hier wären es 36 Parkplätze pro Geschoß. Wobei der viergeschoßige Nordtrakt halbgeschoßig unter Terrain geplant ist.
Insgesamt könnten so 208 Parkplätze angeboten werden. Würde man beide Trakte sechsgeschoßig planen, wären 366 verfügbar. Doch das sei, auch wegen des Ortsbildes, unrealistisch.
Zusätzlich sieht das Konzept 50 weitere Stellplätze am Sirius-Gelände vor, auf dem Camping- , Lieferwägen und andere große Fahrzeuge parken könnten.
Der nächste Schritt ist nun eine Wirtschaftlichkeitsberechnung auf Basis von 40, 50 oder 55 Euro für eine Monatskarte. Diese solle schon im nächsten Stadtsenat präsentiert werden.

Realistisch wäre 2020

Die Kosten würden sich laut der Konzeptstudie auf rund vier Millionen Euro belaufen, jedoch mit einer Kostenunschärfe von 25%. Sollte die Hochgarage tatsächlich finanziert werden und alle Prüfungen positiv durchlaufen haben, wäre ein Baubeginn laut StR Geiger frühestens 2019 möglich, eher aber 2020. "Es handelt sich nur um ein Roh-Konzept, es muss weiter geprüft werden, ob es realisierbar ist", mahnt Geiger zur Vorsicht.
Gerade haben die Stadtwerke Klagenfurt den Sirius-Parkplatz als Betreiber übernommen und dort 90.000 Euro investiert. "Die STW könnten in weiterer Folge auch die Hochgarage betreiben, es könnte aber auch ein anderer sein", sagt Geiger weiter.

Konzept als Grundlage für weitere Hochgaragen

Die Sirius-Hochgarage würde die erste sein, die von der Stadt Klagenfurt initiiert und betrieben wird. Geiger: "Deshalb dient diese Konzeptstudie und dieses Pilotprojekt auch als Basis für eventuelle weitere Garagen, wenn der Bedarf gegeben sein sollte."
Ob das der Fall ist, wird sich weisen, denn derzeit werden in Klagenfurt ohnehin weitere Garagen errichtet, wie aktuell beim Vitaneum. Auch rund um den Kucherhof könnten, wenn sich das Projekt weiterentwickelt, Garagen entstehen. Und nicht zuletzt erneuert und erweitert auch der Eigentümer die Tiefgarage am Kardinalplatz, was der ausschlaggebende Punkt für das Projekt Kardinalviertel neu war.

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