Caritas
Für eine Zukunft ohne Hunger

Zehn Bäckereien mit 52 Filialen in ganz Kärnten und Osttirol – unterstützen das neue Bäckerei-Projekt
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  • Zehn Bäckereien mit 52 Filialen in ganz Kärnten und Osttirol – unterstützen das neue Bäckerei-Projekt
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Caritas Kärnten startet Hunger-Kampagne 2019. Konkret geht es um Katastrophenhilfe und den Bau einer Bäckerei in Uganda mit Unterstützung der Kärntner "Brothandwerker". 

KÄRNTEN. Ziel der Hunger-Kampagne der Caritas Kärnten ist es, 40.000 Familien vor Hunger zu bewahren. Im Juli und August verkaufen neun Bäckereien in Kärnten und eine in Osttirol die "Sattmacher-Weckerln" in 45 Filialen.

Brot ist lebensnotwendig

"Pro verkauftem `Sattmacher` gehen 20 Cent in das Projekt", informiert Martin Wienerroither, Obmann der "Brothandwerker". Dabei gibt es kein einheitliches Weckerl – das kann jede Bäckerei für sich entscheiden. 
"Für uns ist gutes Brot Handwerkskunst, für Menschen in Afrika ein notwendiges Lebensmittel", so Wienerroither.
In Kotido hat bereits heuer eine Bäckerei eröffnet. "Sie ernährt Menschen, schafft Arbeit und ermöglicht Ausbildung", freut sich Kärntens Caritasdirektor Josef Marketz. 

Hunger als Folge der Klimakrise

Weltweit leiden 800 Millionen Menschen an Hunger. "Statistisch gesehen gab es in den letzten Jahren viele Erfolge, nun ist die Tendenz jedoch wieder steigend", so Marketz. Dabei spielt auch die Klimakrise ein große Rolle. Besonders betroffen ist hier Afrika. "In Kenia fallen Regenzeiten aus, deshalb haben wir aus Mitteln der Katastrophenhilfe Menschen im Norden des Landes mit Wasser und Nahrungsmitteln versorgt", berichtet der Caritasdirektor. Bereits im Krisenjahr 2017 half die Caritas in diesem Gebiet. 

Nachhaltige Hilfe 

Die Caritas Kärnten ruft zum Spenden auf – jeder Cent ist gut eingesetzt. Eines ist Marketz besonders wichtig: "Es geht um nachhaltige Hilfe, darum präventiv zu arbeiten und Systeme positiv zu verändern."
In den Ländern arbeitet man gemeinsam mit Projektpartnern, sehr oft auch mit Ordensgemeinschaften. 

Neue Entbindungsstation

In Rushooka wurde mit Hilfe der Caritas bereits ein Gesundheitszentrum errichtet. Nun ist eine Entbindungsstation geplant. Leiten wird diese die Ordensschwester Marlene vom Orden "Töchter der göttlichen Liebe". "Derzeit sterben viele Mütter bei Hausgeburten oder am Weg zur Klinik", so Sr. Marlene, die gerade zu Besuch in Kärnten war. Denn weite Entfernungen zur nächsten Klinik werden oft zum Problem. Auch HIV-positive Mütter laufen Gefahr, das Virus bei der Entbindung auf das Baby zu übertragen. Kürzlich wurde auch ein "Mama Kit" ins Leben gerufen. Frauen in Uganda müssen zur Entbindung ins Krankenhaus nämlich selbst Klingen für Nabelschnur, Klammen ect. mitbringen. All dies ist im "Mama Kit" enthalten, den alle Frauen erhalten, wenn sie die vier vorgeschriebenen Untersuchungen in der Schwangerschaft durchführen lassen. 

Kirchenglocken läuten gegen Hunger

Am 26. Juli um 15 Uhr läuten in den katholischen Pfarren österreichweit wieder die Glocken – gegen Hungerleiden. 

Jetzt spenden: www.caritas.at/spenden
Caritas Kärnten
Kärntner Sparkasse
IBAN: AT40 2070 6000 0000 5587

Brothandwerker-Filialen in Kärnten & Osttirol

"Sattmacher-Weckerl" kaufen und an die Caritas spenden.

  • Bäckerei Joast, Lienz
  • Bäckerei Egger, Oberdrauburg
  • Bäckerei Matitz, Kötschach-Mauthen
  • Bäckerei Kandolf, Hermagor
  • Bäckerei Weißensteiner, Feldkirchen, Spittal, Villach
  • Bäckerei Wienerroither, Klagenfurt, Pörtschach, Velden, Villach
  • Bäckerei Taumberger, Klagenfurt
  • Bäckerei Stocklauser, Klagenfurt, St. Veit
  • Bäckerei Vallant, St. Veit
  • Bäckerei Haimburger, Völkermarkt
Autor:

Sabrina Strutzmann aus Klagenfurt

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