Klagenfurt
"Grindige" Dompassage wird herausgeputzt

Dunkel und muffig: Das Entrée des Amtsgebäudes ist nicht schön. Nun will die Stadt als neuer Alleineigentümer die Dompassage "aufräumen"
  • Dunkel und muffig: Das Entrée des Amtsgebäudes ist nicht schön. Nun will die Stadt als neuer Alleineigentümer die Dompassage "aufräumen"
  • Foto: Kaufmann
  • hochgeladen von Verena Polzer

Die alte, heruntergekommene Dompassage wird verschönert, da die Stadt Klagenfurt nun alleiniger Gebäudeeigentümer ist.

KLAGENFURT (mk, vep). Die Passage zwischen Domplatz und Kelag ist - gelinde ausgedrückt - wohl wenig einladend. Seit Jahren ist sie dreckig und, höflich formuliert, eine Beleidigung für die Nase. Hinzu kommt, dass sie dunkel und unbeleuchtet bei so manchem Beklemmungsgefühle hervorruft.  

Geiger: "Brauchen Komplettlösung"

Stadtrat und Facility-Management-Referent Markus Geiger meint, man brauche nichts Schönzureden und bringt es auf den Punkt: „Sie ist grindig. Wir brauchen eine Komplettlösung. Nach schwierigen Verhandlungen mit den Eigentümern wird der Komplex erneuert“.
Die Stadt Klagenfurt hat bekanntlich vor einigen Wochen den Kaufvertrag mit mit Miteigentümer Anton Pletzer unterzeichnet, damit ist nun das gesamte Gebäude im Eigentum der Stadt. Das Amtsgebäude soll nun saniert werden, denn aufgrund der dort ansässigen Abteilungen und Dienststellen wie Wohnservice, Stadtplanung oder Baurecht und Gewerberecht ist es ein stark frequentiertes Gebäude ist, auch ein Service-Center soll im Erdgeschoß entstehen.

Erstmaßnahmen: Beleuchtung und Auslagengestaltung

Bei der von Geiger angesprochenen Erneuerung geht es konkret um die Sanierung des Areals zwischen dem ehemaligen Gerngross-Hintereingang und dem Eingang zu den Büros der Stadt bzw. des Magistrats. Bis es soweit ist, werden Erstmaßnahmen zur Aufwertung der Passage ergriffen. „Die Beleuchtung in den Auslagen wird erneuert. Damit wird die Passage heller und attraktiver.“
Genutzt, so sagt der Stadtrat, werden die Auslagen in Zukunft von der Stadt. Verschiedene Abteilungen sollen sich dort präsentieren können.

Künftige Nutzung noch in Planung

Doch es ist nur eine vorübergehende Nutzung. „Die Planer sind am Werk“, sagt Geiger, laut dem alles möglich sei – von Schaufenstern bis zum Verbau. Über die Kosten wird nicht gerne gesprochen. „Es wäre reine Spekulation. Die Kosten sind natürlich vom Umfang der Umbauten abhängig“, so Geiger.

Anrainer: "Jetzt kein Aushängeschild"

Angrenzende Unternehmen sind froh, wenn sich bei diesem Schandfleck tatsächlich nun etwas bewegen sollte, denn: "Das ist kein Aushängeschild für Klagenfurt!", sagt Daniel Moschik, der Geschäftsführer von Optik am Domplatz und unmittelbarer "Nachbar". Seiner Meinung nach sei es kein Zustand, so wie es jetzt ist und "es gehört dringend neu gemacht."

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