Grüne Kosmetik und Kräuter sind begehrt

Im Kräuterhäuschen werden viele Kurse gegeben
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MARIA RAIN (lmw). Renate Aitzetmüller ist Spezialistin in Sachen Käuter und Naturkosmetik. Aitzetmüller arbeite nur mit Wildkräutern und nicht mit kultivierten Kräutern.

Kräuterhäuschen

In ihrem Kräuterhäuschen in Maria Rain gibt sie regelmäßig Kurse, bei denen Naturprodukte erzeugt werden. "In den Kochkursen kochen wir von der Kräutersuppe bis zum Kräuter-Dessert", sagt Renate Aitzetmüller. Vor jedem Kochkurs werde mit den Teilnehmern ein Kräuterspaziergang in der Natur gemacht, um die richtigen Kräuter zu sammeln.

Grüne Kosmetik

Zweites Standbein der Kräuterexpertin ist die Naturkosmetik. "Die grüne Kosmetik wird immer beliebter, weil so viele Menschen auf Produkte allergisch reagieren und deshalb sind die Naturkosmetik-Kurse bei mir sehr geschätzt", informiert Aitzetmüller. Aitzetmüller stelle mit den Teilnehmern unter anderem Creme, Deos, Lippenpflege, Seifen mit Kräutern oder Blumen, Kräuteröle zum Einmassieren und sogar Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 her.

Alles Bio

Verwendet werden nur Produkte in Bio-Qualität und die Cremes könne man am ganzen Körper verwenden. In den Cremes sind kein Emulgator und keine Konservierungsmittel. Dennoch halten die Produkte aufgrund ihrer Herstellungstechnik sehr lange. Die grüne Kosmetik soll einfach sein und jeder sollte sie machen können. "Das Ziel der Naturkosmetik ist, die Haut mit einfachen und heimischen Produkten bei ihrer Arbeit zu unterstützen", sagt die Spezialistin. Beliebte Kräuter sind Brennnessel, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich und Scharfgarbe. "Die Leute bevorzugen mild-schmeckende Kräuter", sagt Aitzetmüller. Kräuter sind sehr gesund und haben viele gute Inhaltsstoffe für den Körper. Manche Kräuter, wie die Ringelblumen, wirken sogar entzündungshemmend. "Ich versuche mit Kräutern und Naturkosmetik zu helfen, dass die Menschen gesund bleiben", sagt Aitzetmüller.

Begeisterung bei Kindern

Auch Kinder sind begeistert von den Kräuterkursen und machen gerne mit. "Mit den Kindern haben wir schon Seife und Blütenbutter hergestellt und sie hatten Freude daran", sagt Aitzetmüller. Renate Aitzetmüller selbst hat schon seit vielen Jahren ein starkes Interesse an den heimischen Kräutern. "Meine Leidenschaft für Kräuter steigerte sich immer weiter", sagt Aitzetmüller.

Zur Sache:

Wiesensalben-Rezept von Renate Aitzetmüller:
Um diese Salbe selbst zu produzieren, benötigt man 100 Gramm Sonnenblumenöl und eine Handvoll von dem Kraut Spitzwegerich. Das Kraut wird klein geschnitten oder mit dem Stabmixer zerkleinert. Dann wird dies in dem Öl ca. eine halbe Stunde erhitzt und dann kann man es ziehen lassen und danach abseihen. Auf 100 Gramm Öl verwendet man zehn Gramm Bienenwachs, das man problemlos in der Apotheke kaufen kann, und erwärmt dieses noch einmal mit dem Öl. Wenn das Bienenwachs geschmolzen ist, muss es noch abkühlen und danach kann es in Glasbehälter gefüllt werden. Diese Salbe hilft sehr gut bei Insektenstichen und kann als Körpersalbe verwendet werden. Zusätzlich können auch noch Ringelblumen dazugemischt werden, denn diese haben auch eine entzündungshemmende Wirkung.

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