Heiße Köstlichkeiten zur kalten Jahreszeit

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KLAGENFURT (mk). Sie harren selbst bei Eiseskälte stundenlang im Freien aus. Neben der Kleidung ist es nur der Ofen, der etwas Wärme spendet. Die Rede ist von den Klagenfurter Maronibratern, die jedes Jahr von Anfang Oktober bis Ende Dezember die Stadtbummler mit den heißen Köstlichkeiten versorgen. Die WOCHE holt nun zwei Vertreter dieser winterlichen Zunft vor den Vorhang.

15 Jahre im Geschäft

Seit nunmehr 15 Jahren steht Maria Müller am Maroniofen und betreibt drei Stände im Zentrum der Landeshauptstadt. Bis zu 20 Kilogramm verkauft sie an guten Tagen pro Stand. Wenn es kalt ist, läuft das Geschäft besser, Regen ist fatal. Denn wer will schon mit dem Schirm in der Hand Maroni essen. Die Rohware kommt aus Italien. "Wir haben unseren Stammhändler, bei dem wir wöchentlich Nachschub besorgen", sagt Müller.

Maroni vom "Zeckis"

Franz Zechner, alias "Zeckis Maroni", betreibt fünf Stände in Klagenfurt. Einer seiner Angestellten ist Franz Fübl, der seit zwölf Jahren in der Bahnhofstraße gegenüber der Wirtschaftskammer den Stand betreibt. Durch sein markantes Aussehen mit Hut und Vollbart gehört er zu den bekanntesten Maronibratern und ist immer für einen Schmäh zu haben. "Ich bin gerne bei den Leuten. Auch wenn es oft kalt ist", sagt Fübl. Die Maroni stammen auch aus Italien. Franz Zechner dazu: "Die Ware muss frisch sein und wird regelmäßig angeliefert. Das garantiert hohe Qualität."

Tipps für Maroni-Freunde

Zur Vorsicht raten beide Maroni-Profis beim Kauf der Edelkastanien in Supermärkten. In den meisten Fällen werden Massen eingekauft und über Wochen falsch gelagert. Müller hat jedoch einen Tipp: "Maroni müssen fest und glänzend sein, dann stimmt die Qualität." Von den heimischen Maroni, wie man sie am Kreuzbergl findet, hält sie nichts: "Das Klima bei uns stimmt nicht, die Kastanien gehen im Ofen nicht richtig auf." Der Preis für das Vierterl beläuft sich bei allen Standlern auf drei Euro.

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