Im Why not entsteht neuer Begegnungsraum in Waidmannsdorf

Eva Wobik ("Vobis"), Gordana Brandner-Gruber ("Starke Orte"), Lisa Engel ("Der Raum")
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WAIDMANNSDORF (vw). Ende Juni fiel der Startschuss für ein neues Projekt in Waidmannsdorf. Hier entsteht ein interkultureller Raum, in dem sowohl sinnstiftende als auch sinnvolle Projekte aufgezogen werden sollen, die das Stadtleben und den Raum rund um Waidmannsdorf neu beleben. Die Umbauarbeiten und Projektplanungen auf dem Gelände der ehemaligen Kegelbahn why not in der Siebenhügelstraße sind mittlerweile im vollen Gange. Aus dem leerstehenden Gebäude soll eine neue Begegnungszone geschaffen werden. Die Idee stammt von Michael Spliesgardt, der mit neoHome die anliegende Flüchtlingsunterkunft betreibt. Das Projekt entwickelte allerdings eine sehr schnelle Eigendynamik und so fanden sich mehrere gemeinnützige Vereine wie "Der Raum", "Starke Orte" und "Vobis" zusammen um sich an der Umsetzung des Projektes zu beteiligen und diesen Stadtteil neu zu beleben und ein Zentrum für jeden Bürger zu errichten.

Vielfältige Aufgabenbereiche

"Es geht nicht nur darum einen interkulturelle Raum für den Austausch zu schaffen, sondern auch Sprachkurse und kreative Workshops anzubieten", erklärt Eva Wobik vom Verein "Vobis". Ihre Hauptaufgabe wird den sprachlichen Erwerb, aber auch bestimmte bürokratische Wege, für die eine gewisse Sprach-Kompetenz Grundvorraussetzung sind, betreffen. Von Eva Wobik wurde auch Gordana Brandner-Gruber ins Boot geholt. Als Architektin und Mitarbeiterin bei Vobis bringt sie nicht nur eine fachliche Kompetenz für das Bauprojekt, sondern auch den sozialen Blickwinkel mit. "Es geht bei diesem Unterfangen genau darum, dass man sowohl akademische Sichtweisen von Architektur-Absolventen der FH Kärnten als auch viele soziale Projekte von verschiedenen Vereinen miteinander verbindet", fügt die Mitarbeiterin von Starke Orte hinzu.

Upcycling und Nähwerkstatt

Darüber hinaus soll es auch um handwerkliche Fertigkeiten gehen und eigens dafür werden von Lisa Engel und dem Verein Der Raum auch diverse Workshops angeboten. "Der Plan sieht vor, dass im Herbst bereits ein Raum in der Kegelbahn fertiggestellt werden soll, in dem wir Näh-Workshops für Interessierte anbieten. Viele vergessen in der heutigen Zeit oftmals auf die Wichtigkeit dieser handwerklichen Fähigkeiten. An solchen Kursen kann auch wirklich jeder Interessierte teilnehmen, unabhängig von Alter, Herkunft und sozialem Milieu", betont die Gründerin von Der Raum. Im weiteren Verlauf ist auch noch eine Holzwerkstätte geplant. Die Vision sieht vor vor allem mit Upcycling, also dem Verwerten und Weiterbearbeitung von bereits bestehendem Material, zu arbeiten. Auch das anliegende Bauernhaus soll neu umgestaltet werden und im Dachstuhl ein eigenes Sprachcafé eingerichtet werden.

Finanzierung

Das Vorhaben wird derzeit hauptsächlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter betrieben. Natürlich nutzt man hier auch bereits vorhandene Ressourcen und möchte auch die umliegende Nachbarschaft und Geschäfte miteinbeziehen. Auch die Mitarbeiter und Studenten der FH Kärnten sind in diesen Belangen sehr engagiert und setzen sich sehr für die Umsetzung dieses Projektes ein und bringen durch weitere Experten auch den fachlichen Blickwinkel mit ein. 

Eva Wobik ("Vobis"), Gordana Brandner-Gruber ("Starke Orte"), Lisa Engel ("Der Raum")

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