Junge „Doc’s“ auf Stippvisite

Ärzten aus Osteuropa ermöglicht der Lions Club ein Praktikum im Krankenhaus.

Ein grenzüberschreitendes Projekt stellt jenes des Lions Club Österreich dar. Jedes Jahr werden Medizinstudenten aus Osteuropa nach Österreich eingeladen, um in einem österreichischen Krankenhaus ein vier-bis sechswöchiges Praktikum, in Form einer Famulatur, zu absolvieren.

Zwölf Doc’s in Klagenfurt

Gerade in diesen Wochen sind zwölf angehende Ärzte aus unter anderem Skope und Russland zu Gast in den Krankenhäusern, darunter auch im Klinikum Klagenfurt, erklärt Roland Kletz vom Lions Club Distrikt 114-West Region 3: „Der Nachweis einer Auslandspraxis ist für die Medizinerausbildung eine Notwendigkeit. Für Studenten aus Südosteuropa sind EU Länder ohne Hilfestellung fast unerreichbar, daher setzen sich die Lions dafür ein, denn unsere Philosophie ist es, den Schwachen unter die Arme zu greifen.“ Seit 2004, wo „Medizinstudenten ohne Grenzen“ von dem Wiener Arzt, Herbert Ehringer, ins Leben gerufen wurde, absolvierten an die 1.000 Studenten in Österreich dieses einzigartige Hilfsprojekt und auch jene die heuer im Klinikum Klagenfurt mit dabei sind, sind begeistert, wie auch Katharina Trajanoska aus Skopje: „Es war großartig, an den Visiten teilzunehmen. Uns wurde auch viel erklärt und man hatte Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Krankheitsbildern vertraut zu machen. Katharina gehört dabei unter die Obhut von Günther Fasching, der selbst Lions-Club-Mitglied ist und unter anderem für die Fachzuordnung im Klinikum zuständig ist: „Uns ist es wichtig, die Wünsche und Präferenzen der Studierenden zu erfüllen. Aus diesem Grund ist es auch möglich, in allen Fachbereiche hineinzuschnuppern.“

Gute Vorbildung

Über die Leistungen der Jungärzte zeigt sich Fasching erfreut: „Die Studenten sind engagiert und haben eine gute Vorbildung.“ Finanziert wird der Aufenthalt der Studenten vom Lions Club und auch ein wenig Taschengeld, in Höhe von 600 Euro pro Monat, stehen den jungen Doc’s zur Verfügung. In diesen Tagen reisen die zwölf Jungärzte aus Klagenfurt ab und gehen mit einem Sack voll Erfahrungen und spannenden Erlebnissen, auch abseits des OP-Tisches, zurück in die Heimat. Doch bereits in diesen Tagen wird der neue Ärztetrupp aus Ungarn, Rumänien und der Slowakei im Klinikum Klagenfurt erwartet.

Katja Juliane Auer
Foto: KK

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