Hund in heißem Auto
Kärntnerin wegen Tierquälerei vor Gericht
- Am 19. November 2025 fand eine Gerichtsverhandlung wegen Tierquälerei statt. (Archivfoto)
- Foto: MeinBezirk/Lea Kainz
- hochgeladen von Evelyn Wanz
Immer wieder werden Vierbeiner oder Kinder an heißen Sommertagen im Pkw zurückgelassen oder eingesperrt. Am 19. November dieses Jahres stand nun eine Kärntnerin aus diesem Grund vor Gericht.
KÄRNTEN/VILLACH/KLAGENFURT. "Einer Erwachsenen wird angelastet, am 13. Juni dieses Jahres in Villach ihrem Hund unnötige Qualen zuzufügen versucht zu haben, indem sie diesen bei einer Außentemperatur von rund 25 Grad und niederschlagsfreiem Wetter in ihrem in der Sonne geparkten Pkw über einen Zeitraum von zumindest 15 Minuten zurückließ", schreibt das Landesgericht Klagenfurt im Verhandlungsspiegel dieser Woche.
Diversion statt Urteil
Wie der Prozess ausgefallen ist, erzählt Richter des Landesgerichtes Gernot Kugi im Gespräch mit MeinBezirk.at: "Das Verfahren hat nicht mit einem Urteil geendet, sondern mit einer Diversion. Die Angeklagte muss 200 Stunden gemeinnützige Leistungen erbringen, dann wird das Verfahren eingestellt."
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