Klagenfurt regelt Kärntner Ampeln

Klagenfurt erhält einen zentralen Verkehrsrechner, der alle Kärntner Ampeln koordinieren soll.

Klagenfurt wird um eine verkehrstechnische Maßnahme reicher – ein zentraler Verkehrsrechner, der alle Ampeln in Kärnten von Klagenfurt aus regelt, wird in der Lindwurmstadt eingerichtet. Kürzlich wurde das Projekt, an dem das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt beteiligt sind, europaweit ausgeschrieben.
„Im September soll die Angebotseröffnung stattfinden. Bis Ende des Jahres werden wir uns um die Angebotsprüfung und -vergabe kümmern“, sagt Volker Bidmon, Leiter der Abteilung Straßenbau des Landes Kärnten: „Anfang 2012 soll der Verkehrsrechner, der in etwa die Größe von zwei Kühlschränken hat, implementiert und auf Probe betrieben werden.“ Erst im Laufe der zweiten Jahreshälfte rechnet man damit, dass der Verkehrsrechner vollständig funktionstüchtig sein wird.

Hauptstation in Klagenfurt

Der neue Verkehrsrechner, der in Klagenfurt positioniert sein wird, soll die Verkehrsflüsse besser lenken, indem er mit den Ampeln digital verbunden ist. „Wenn ich beispielsweise sehe, dass es sich in der Rosentalerstraße staut, dann kann ich bereits bei der Hollenburg die Ampel verzögern, bis sich im Stadtinneren der Stau auflöst“, erklärt Klagenfurts Verkehrsreferent, Peter Steinkellner (ÖVP).

In die Jahre gekommen

Der bisherige Verkehrsrechner, der derzeit noch in Betrieb ist, ist bereits in die Jahre gekommen: „Wir benötigen einen neuen Zentralrechner, der die Ampelschaltung koordiniert“, so Steinkellner. Während der alte Verkehrsrechner ausschließlich den Verkehrsfluss in Klagenfurt regelte, soll der neue für ganz Kärnten eingesetzt werden. Doch von dem neuen Gerät erhofft man sich Großes, erklärt Bidmon: „In Kärnten gibt es 200 Ampel-geregelte Kreuzungen, jene in Klagenfurt, Villach und jene des Landes sind bereits in der Anfangsphase des Verkehrsrechners fix dabei. Alle anderen Städte haben im Laufe der Zeit die Möglichkeit, in das Projekt einzusteigen“, so Bidmon.
Alle Ampeln werden auf Anhieb aber dennoch nicht funktionieren, da die älteren Modelle erst mit einer neuen Steuerung (Kosten: 15.000 Euro) ausgestattet werden müssen. „Schnäppchen“ ist auch der Verkehrsrechner keines: Man rechnet mit bis zu zwei Millionen Euro, erklärt Stadtrat Steinkellner.

Katja Juliane Auer
Foto: Pixelio, ampel, Benjamin Klack

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