Klagenfurterin baut Hotel auf Sri Lanka

Errichten Hotel auf Sri Lanka: Robert und Petra Hollmann mit Helfern aus Sri Lanka
3Bilder
  • Errichten Hotel auf Sri Lanka: Robert und Petra Hollmann mit Helfern aus Sri Lanka
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Eva-Maria Peham

In der Ferne: Petra Hollmann errichtet mit ihrem Mann Robert ein Ayurveda-Hotel.

MATARA/SRI LANKA, KLAGENFURT. Vor mehr als einem Jahr sind Robert und Petra Hollmann nach Sri Lanka aufgebrochen, um am südlichsten Zipfel der Insel, nahe der Stadt Matara, ein Ayurveda-Hotel zu errichten.
Die gebürtige Klagenfurterin opferte dafür sogar ihren Beruf als Gynäkologin samt gut gehender Praxis: „Die Entscheidung war schmerzhafte, doch ich wollte schon immer etwas im Ausland auf die Beine stellen und als Ärztin weitermachen.“ Doch die Behörden auf Sri Lanka machten ihr einen Strich durch die Rechnung. Ihr Doktordiplom wird im ehemaligen Ceylon nicht anerkannt.
Vor sechs Jahren lernte Petra (48) ihren Mann Robert, einen bekannten Wiener Hotelier, kennen. Ein Jahr später wurde geheiratet, kurz darauf Wunschkind Antonia (4) geboren und zwei Jahre danach Franziska (2).
Nun lebt sie mit ihrer Familie in Matara, um das Hotel „UTMT“ zu errichten. „Den Namen für unser Hotel lehnt sich an Harry Belafontes Song ,Underneath the Mango tree’ an“, so Hollmann. Denn es soll ein besonderes Hotel mit 25 Zimmern, eigenem Meeresstrand, Tennisplatz, einem großen und 15 weiteren Pools und Ayurveda-Bereich werden. „Wir haben die Vision, Sri Lankas bestes Ayurveda-Hotel zu errichten, um auch gehobenen Ansprüchen zu genügen“, erklärt Hollmann.

Erfahrung von Vorteil

Zugute kommt der Familie beim Hotelbau die Branchenerfahrung von Hotelier Robert Hollmann, Chef des Wiener „Hollmann Belatage“ im 1. Bezirk. Im Moment behauptet er sich als Baumeister mit 150 Mitarbeitern auf der Baustelle. Dort gilt als ein Mann der klaren Entscheidungen. „Allerdings musste ich schon sehr viel Lehrgeld bezahlen, hier ticken die Uhren anders. Um bestehen zu können, braucht man eine gute Portion Naivität und Durchsetzungsvermögen. Die Singalesen sind ausgezeichnete Handwerker, sie können einfach alles. Es wird fast alles direkt auf der Baustelle hergestellt, Fenster, Möbel und vieles mehr“, berichtet Hollmann.
Erholung gibt es für die Familie Hollmann erst beim nächsten Heimatbesuch in Klagenfurt, er steht Ende Juni am Programm. Eröffnet wird das „Utmt“ im Dezember 2013.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen