Klagenfurt
Kritik an Flughafen Teilprivatisierung

Die Diskussion rund um den Klagenfurter Flughafen geht weiter.
  • Die Diskussion rund um den Klagenfurter Flughafen geht weiter.
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  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Landesrechnungshof und die Kärntner Politik üben Kritik an der Teilprivatisierung des Klagenfurter Flughafen. 

KLAGENFURT. Der Flughafen Klagenfurt steht im Eigentum der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft (KFBG), die den Flughafen betreibt. 2018 wurde der Flughafen jedoch teilprivatisiert. Ein Investor leistete eine Kapitalerhöhung der KFBG und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Die Altgesellschafter (Stadt und Land) erhielten durch die Teilprivatisierung kein Geld. 

Beteiligungsvertrag

Stadt und Land schlossen mit dem Investor einen Beteiligungsvertrag ab.  Der Strategieplan des Investors sieht vor, nicht betriebsnotwendige Liegenschaften der KFBG zu verwerten und plante für das Jahr 2021 Erträge aus Grundstücksverkäufen von 10,19 Millionen Euro.
Im Beteiligungsvertrag mit dem Investor sicherten die Gesellschafter zu, allen Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung des Flughafenstandorts zuzustimmen. Damit relativierten sie das Einstimmigkeitsprinzip für bestimmte Beschlüsse wie Liegenschaftsverkäufe, das im Gesellschaftsvertrag verankert war.

FPÖ fordert Fakten

„Beim Thema Flughafen ist es jetzt an der Zeit, die Fakten auf den Tisch zu legen“, sagt Stadtparteiobmann Germ. Die Flughafeneigentümer sollen Auskunft im Gemeinderat erteilen.  „Wir Freiheitliche sind dafür, dass keine weiteren Anteile verkauft werden sollen. Es herrsche Handlungsbedarf um volle Transparenz für die Bevölkerung zu schaffen“, betont Germ.

Mehr Transparenz gefordert

„Die Endlosdiskussion rund um den Klagenfurter Flughafen zeigt wieder einmal, wie wichtig Transparenz beim Umgang mit Steuergeld ist“, stellt Neos-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern klar.
Die Diskussion und Verhandlungen rund um den Klagenfurter Flughafen reißen einfach nicht ab und wieder einmal finden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen statt. „Hier geht es um die Steuergelder der Kärntner und mit diesen muss die Politik verantwortungsbewusst umgehen“, betont Unterdorfer-Morgenstern.

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