Lavant, Kofler, Stimpfl, Gutenbrunner und mehr im Musil-Institut

Schauspielerin Chris Pichler liest am 20. Oktober antike Liebeslyrik im Musil-Institut in Klagenfurt
  • Schauspielerin Chris Pichler liest am 20. Oktober antike Liebeslyrik im Musil-Institut in Klagenfurt
  • Foto: Elfie Semotan
  • hochgeladen von Christian Lehner

Im Sommer hat das Kärntner Literaturarchiv im Robert Musil-Institut in Klagenfurt (Bahnhofstraße 50) den Nachlass des Kärntner Schriftstellers Werner Kofler (1947-2011) komplettiert. Neu im Archiv ist der Nachlass des Mundartdichters Franz Stimpfl (1918-2003).
Mit dem deutschen Wallenstein-Verlag (jenem Verlag, der auch Maja Haderlaps "Engel des Vergessens" herausbrachte) ist die Herausgabe einer neuen Werkausgabe der Dichterin Christiane Lavant vereinbart, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse des Musil-Instituts und des Materials aus dem Kärntner Literaturarchiv. Damit begonnen wird im Dezember mit der Neuedition der Erzählung "Das Wechselbälgchen".

Bitte um Mithilfe

Zum Nachlass von Michael Guttenbrunner (1919-2004) ist in den vergangenen Monaten einiges im Bereich Briefwechsel hinzugekommen, den der Leiter des Musil-Instituts Klaus Amann als dessen eigentliches "Opus magnum" bezeichnet. In diesem Zusammenhang bittet das Musil-Institut alle Kärntnerinnen und Kärntner, die Briefe von Guttenbrunner besitzen, diese dem Musil-Institut bzw. dem Literaturarchiv in Kopie oder Original zugänglich zu machen.

Literatur erlebbar

Mit der Lesung des Vorarlberger Schriftstellers Wolfgang Hermann begann die "18. Literarische Saison" des Instituts. Das nächste Live-Lesehighlight führt am 20. Oktober, 19.30 Uhr, in die Antike: Die Schauspielerin Chris Pichler liest Liebeslyrik unter dem Titel "Tandem venit amor". "Die Lesung ist eine Veranstaltung mit der Humanistischen Gesellschaft Kärnten und der Kulturinitiative Synart Tanzenberg und zugleich Buchpräsentation des bibliophilen Bandes ,Liebesgedichte der Antike'", informiert Edith Himmelbauer, die für die hauseigenen Veranstaltungen verantwortlich ist. Die wissenschaftlichen Kommentare steuert der Salzburger Altphilologe Oswald Panagl bei, die Auswahl traf der Tanzenberger Latein- und Griechisch-Professor Ernst Sigot.
Mehr Informationen, Veranstaltungsprogramm bzw. Kontakt bezüglich Briefen von Michael Gutenbrunner: www.uni-klu.ac/musil; 0463/2700-2914.

Autor:

Christian Lehner aus Klagenfurt

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