Masterplan Radfahren für Klagenfurt steht

Das Radfahren in Klagenfurt soll durch den Masterplan einen höheren Stellenwert bekommen
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KLAGENFURT (stp). Das Radfahren in Klagenfurt Stadt und Land soll attraktiver gemacht werden. Aus diesem Grund haben Vertreter der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten seit März 2017 an einem Maßnahmenkatalog gearbeitet. Der "Masterplan Radfahren" für Klagenfurt wurde heute, Montag, der Öffentlichkeit präsentiert und soll bis 2023 vollständig umgesetzt sein. Es soll eine jährliche Evaluierung geben, um den Ist-Stand festzustellen. 

Verkehrsmittel für alle

Die Grunddevise: Radfahren soll ein Verkehrsmittel für alle Klagenfurter sein. Das soll durch verschiedene Maßnahmen wie die Schaffung einer attraktiven Radfahrinfrastruktur, Bewusstseinsbildung und der Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen in der Innenstadt erreicht werden, erklären die Projektverantwortlichen Volker Bidmon und Kurt Fallast (Büro Planum). Der Radverkehr in Klagenfurt betrage derzeit 13 bis 17 Prozent. Wichtig sei in erster Linie, die hoch-frequentierten Orte wie Schulen, Arbeitsplätze, Freizeiteinrichtungen zu finden und als Ziepunkte für den Radverkehr herzunehmen.

Eigener Radverkehr-Beauftragter kommt

Die gesamte Abwicklung des Masterplanes soll künftig bei einem Radverkehrsbeauftragten der Stadt Klagenfurt zusammenlaufen. Ob diese Stelle ein Mitarbeiter der Stadt oder ein Externer übernimmt, ist noch offen. Fix ist jedoch das Budget für die kommenden Maßnahmen. Rund 500.000 Euro sind im Jahr fix dafür verankert. 200.000 Euro davon sicherte Landesrat Gerhard Köfer bei der Präsentation des Planes fix zu. 

Das sind die geplanten Maßnahmen

Einige Maßnahmen wie Bodenmarkierungen, Fahrradstreifen und Fahrradboxen hat die Stadt schon während der Entwicklungsphase des Masterplans verwirklicht. Weitere sollen folgen. So etwa stehen eine Messstelle für Radfahrer oder Leitprojekte in der Villacher Straße und einer Begegnungszone an der Uni zur Sprache. Sichtbare und vor allem durchgängige Markierungen, Radparken und Service Boxen sind ebenfalls Thema. "Der Plan darf aber kein strammes Konstrukt für die nächsten fünf Jahre sein. Wir müssen jetzt die Hauptradrouten definieren und dann priorisieren wo was ausgebaut wird", sagt Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz.

Besonders wichtig ist den Verantwortlichen bei der Durchführung allerdings auch, dass die umliegenden Gemeinden eingebunden werden. Das sei nur positiv für die regionale Wirtschaft und den Tourismus. Radweg-Anbindungen nach Köttmannsdorf, Liebenfels, Moosburg und Keutschach seien im Gespräch. 

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