MEINUNG: Willkommen, Veränderung!

Zu Beginn etwas, das niemanden überrascht haben darf: Die rot-weiß-rote Mehrheit geht besorgt oder gar pessimistisch in dieses Jahr 2012. „No na net“ wär man als Kärntner geneigt zu sagen, wo doch Medienkonsumenten ganz ohne jeden Schutzschirm dem Dauerbeschuss mit negativen Nachrichten ausgesetzt sind.
Viel mehr verwundert die Gelassenheit, wie wir dem vermeintlichen Weltuntergang entgegenblicken. Nicht nur die Mayas ahnten für 2012 das Ende der Welt herauf, auch Kommentatoren und Auguren rundum stehen der – in Sachen Untergang wahrhaft erfahrenen – Indianer-Kultur kaum nach: Wer als echter Experte gelten will, sehnt sich geradezu nach der Apokalypse – zumindest redet er sie herbei. Bemerkenswert, dass die Menschen trotz des Untergangsgeheuls – noch – cool bleiben.
Schauen wir einmal, was wirklich Sache ist: Schuldenkrise, Sparpakete – ja, es kriselt tatsächlich lautstark im Staatsgebälk. Die einst von Papst Paul VI. zur „Insel der Seligen“ geadelte Republik ist von einer Flutwelle der Veränderung umspült. Aber es muss kein Tsunami werden. Mit welchen Konsequenzen wir uns „verändern“ weiß niemand; aber wir sollten es mit Georg Christoph Lichtenberg halten, der meinte: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Autor:

Uwe Sommersguter aus Klagenfurt Land

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