Wörthersee
Nach langem Stillstand: Jetzt soll der Umbau des "Hotel Wörthersee" starten

Jetzt wird es Zeit: Das einstige Juwel "Hotel Wörthersee" wird nun von dem polnischen Eigentümer revitalisiert
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  • Foto: KK/Kaufmann
  • hochgeladen von Verena Polzer

Vor zwei Jahren schon hat der Stadtsenat die Umbaupläne des polnischen Investor für das Hotel Wörthersee beschlossen. Lange ist nichts passiert, nun aber sollte der Umbau-Start erfolgen. 

KLAGENFURT (vep). In seinen Glanzzeiten war das Hotel Wörthersee ein architektonisches Juwel. Heute, kurz vor Saisonstart für den Tourismus? Eine leerstehende Ruine, deren Verfall durch große Löcher im Dach, abgetragene Kamine und zerschlagenen Fenstern beschleunigt wird. Schon vor zwei Jahren gab es politisch grünes Licht für den Umbau und die sanfte Revitalisierung; denn am 14. Februar 2017 winkte der Stadtsenat die Teilbebauungspläne des polnischen Geschäftsmannes und Käufer des Hotel Wörthersee durch. Damals erleichtert, einen Konsens gefunden zu haben, schließlich gab es vorab viele Diskussionspunkte, wie etwa, dass der 150 Quadratmeter große Uferstreifen neben der Schiffswerft weiter im Besitz der Stadt bleiben soll, auch mit dem Denkmalamt galt es, einen Konsens zu finden. 
Die letztendlich beschlossenen Pläne für das Hotel Wörthersee sahen damals vor, dass im Hotel neben einem neuen Restaurant 34 Hotelzimmer sowie 19 private Appartements errichtet werden sollen.

Bauverhandlung Ende März

Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit: Horst Berger von der Abteilung Baurecht im Magistrat Klagenfurt informiert: "Die Bauverhandlung wurde jetzt ausgeschrieben, Ende des Monats findet sie statt." Danach könnte alles ganz zügig gehen. "Wenn keine Einsprüche erfolgen, kann die Bewilligung noch am selben Tag ausgestellt werden. Die polnischen Eigentümer haben signalisiert, so schnell wie möglich anfangen zu wollen." Bedeutet: Die ersten Umbaumaßnahmen könnten gleich im April starten.

Aufwändige Detailplanung habe einfach Zeit gebraucht

Warum nun alles so lange gedauert hat? Die aufwändige Detailplanung, wie Berger erläutert. "Die polnischen Investoren haben sich sehr bemüht. Da sie auch mit polnischen Architekten zusammengearbeitet haben, hat es zum Beispiel auch viel an Übersetzungsarbeit gebraucht.  Abgesehen davon gab es viel zu klären, alleine, weil dort Landesstraße, Bahn und Autobahn zusammenlaufen, musste man sich auch mit vielen Instanzen abstimmen."

Autor:

Verena Polzer aus Klagenfurt

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